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Gehaltvoll mit Sauce Hollandaise

Eggs Benedict: Wie das Frühstück mit pochierten Eiern zu Hause gelingt

Klassiker des amerikanischen Frühstücks: Eggs Benedict.

Klassiker des amerikanischen Frühstücks: Eggs Benedict.

Das Frühstück, heißt es oft, sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Oder ganz simpel ausgedrückt: Was man morgens isst, wird bis abends längst wieder verbrannt. Warum also legen wir in Deutschland oft so wenig Wert auf ein gutes Frühstück und begnügen uns viel zu häufig mit einer Scheibe Toast?

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Es lohnt einmal mehr ein Blick über den Atlantik. Zugegeben, es mag nicht immer alles gesund sein, was in den amerikanischen Hotels und Diners serviert wird. Doch ist es nur allzu oft vor allem eines: aufwendig und gehaltvoll. Ein hierzulande viel zu unterschätzter Klassiker des amerikanischen Frühstücks etwa sind Eggs Benedict: ein mit Sauce hollandaise übergossenes pochiertes Ei auf Schinkenspeck und einem Breakfast Muffin, einer Art Toastie, wie es sie auch hierzulande in Supermärkten gibt.

Das Schöne ist: Auch Pescetarier oder Vegetarier müssen darauf nicht verzichten, denn es gibt mindestens ebenso leckere Abwandlungen: die Eggs Royale mit Räucherlachs und Eggs Florentine mit Spinat, jeweils statt des Schinkenspecks.

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Eggs Benedict: Wer hat sie erfunden?

Um die Entstehung ranken sich im Wesentlichen zwei Geschichten. Der Börsenmakler Lemuel Benedict soll im Jahr 1894 im Waldorf-Astoria-Hotel in New York eine damals ungewöhnliche Kombination als Katerfrühstück bestellt haben – nämlich die später nach ihm benannten Eggs Benedict. Der legendäre Restaurantleiter Oscar Tschirky, der jede Menge Stoff für Kitchen Stories bietet, soll so beeindruckt davon gewesen sein, dass er sie in die reguläre Frühstückskarte aufnahm.

Es gibt aber noch eine andere, nicht ganz unwahrscheinliche Theorie: Demnach wurden die Eggs Benedict bereits zuvor im New Yorker Restaurant Delmonico’s für den Banker LeGrand Benedict kreiert. Tschirky war zu dieser Zeit Mitarbeiter in ebendiesem Restaurant. Er könnte das Rezept der Eggs Benedict also durchaus dort aufgeschnappt und zu seinem neuen Job im Waldorf-Astoria-Hotel mitgebracht haben. Fest steht: Das Gericht fand Einzug sowohl in die Rezeptsammlung „The Epicurean“ von Charles Ranhofer, dem damaligen Koch des Delmonico’s, als auch in jene von Oscar Tschirky („Oscar of the Waldorf“).

Rezept für Eggs Benedict

Das Wichtigste für Eggs Benedict sind die pochierten Eier. Dafür einen Topf mit zwei Litern Wasser und drei Esslöffeln Essig zum Kochen bringen. Der Essig unterstützt die Gerinnung. Das Wasser sollte kochen, aber keine großen Blasen schlagen. Dann mit einem Schneebesen oder einem Löffel einen Wirbel im Wasser bilden. In die Mitte dieses Wirbels vorsichtig ein Ei aufschlagen. Für Ungeübte: Das Ei einfach vorher in eine Kaffeetasse gießen und aus der Tasse heraus in den Strudel kippen. So oder so: Das Eigelb darf nicht beschädigt sein!

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Mit dem Löffel leicht weiter rühren – der Strudel dient dazu, dass sich das Eiweiß um das Eigelb wickelt. Je nach gewünschter Konsistenz sollte das Ei insgesamt drei bis fünf Minuten kochen.

Für die Sauce hollandaise 125 Gramm Butter zerlassen. In eine Schüssel zwei Eigelbe, einen halben Teelöffel Weißweinessig, eine Prise Salz und einen Spritzer eiskaltes Wasser geben. Über einem Topf mit siedendem Wasser rund drei bis fünf Minuten verrühren, bis die Soße angedickt ist. Anschließend vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Mit einem Spritzer Zitronensaft und Pfeffer abschmecken.

Den Breakfast Muffin unterdessen toasten und aufschneiden. Jeweils eine Hälfte mit dem Schinkenspeck, dem Lachs oder dem Spinat belegen. Jeweils ein pochiertes Ei darauf geben und mit Sauce hollandaise übergießen. Fertig!

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