Das Fashion-Revival des Jahres: Bauchtaschen sind wieder in Mode

  • Die Bauchtasche ist zurück und heißt jetzt „Belt bag“, „Bum bag“ oder „Fanny pack“.
  • Der größte Unterschied zu früher: Die Gürteltasche wird nun auch über der Schulter getragen.
  • Auch elegante Kombinationen sind mit den Modellen aus Leder und Samt möglich.
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Hannover. 30 Jahre ist es her, dass Claudia Schiffer in einer Kampagne für Chanel mit einer Luxusversion der Bauchtasche aus gestepptem Leder fotografiert wurde. Heute tun es ihr sämtliche Stars und Influencer gleich und posten fleißig Fotos des Trend-Accessoires. Die Bauchtasche ist zurück und in verschiedensten Preisklassen in Stoff, Leder oder Samt erhältlich. Allerdings trägt sie einen neuen Namen: Während Amerikaner sie „Belt Bag“ nennen, sprechen Engländer von einem „Bum Bag“. Hierzulande wird sie gerne „Fanny Pack“ oder „Gürteltasche“ genannt.

Der Ursprung des Trends: Das Gorpcore-Phänomen

Laut den Experten der Modezeitschrift „Vogue“ haben die praktischen Taschen ihren Weg über das Nachtleben und den Gorpcore-Trend zurück auf die Laufstege großer Modehäuser gefunden. Gorpcore leitet sich von den Anfangsbuchstaben GORP ab, die für „Good Old Raisins and Peanuts“ stehen, also dem Studentenfutter, das viele Wanderer mit auf den Berg nehmen. Nach Norm- und Glamcore ist ein Outfit mit Outdoorbekleidung jetzt angesagt. Sie ist sowohl praktisch als auch bequem. Dasselbe gilt für Bauchtaschen: Sie garantieren mehr Bewegungsfreiheit und dienen dem Zweck, Geld und andere Wertgegenstände möglichst nah am Körper zu tragen.

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Bequem kann jetzt auch elegant sein

Modefans meinen: Kaum eine Tasche bietet so viel modischen Handlungsspielraum, wie die Bauchtasche. Denn nicht nur das sportliche Casual-Outfit wird so aufgepeppt: Auch zum edlen Designerkleid lässt sich das bequeme Accessoire ideal kombinieren. Als Taillen-Gürtel betont die Fanny Pack zudem die Silhouette.

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Cross-Body-Bag: So trägt man Gürteltaschen im Jahr 2019

2019 wird die Gürteltasche von vielen auch um die Schulter geschnallt. Weil der Tragegurt dadurch besonders in den Fokus gerät, setzen einige Designer auf Auffälligkeiten wie einen abgesetzten Riemen, Logo-Prints und Nieten. Auch Influencerin Cathy Hummels postete ein Bild vom Spaziergang mit ihrem Sohn Ludwig durch Miami, mit einer kettenverzierten Gürteltasche über der Schulter.

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Wie Sie Bauchtaschen richtig kombinieren

Die Klassiker unter den Fanny Packs, zum Beispiel von Dior, Louis Vuitton oder Gucci, sind meist aus Leder gefertigt und mit einem auffälligen, goldenen Logo verziert. Deswegen wird die Bauchtasche gerne im gekonnten Stilbruch inszeniert – ob zu kurzen Jeans mit Shirt oder im monochromen Look, beispielsweise ganz in Pink. So kommt das Accessoire noch besser zur Geltung.

Um die Bauchtasche auch zu sommerlichen Shirts und Spitzenkleidern ideal zu kombinieren, eignen sich Pastelltöne. Auch Fanny Packs in Glitzer- und Schleifenoptik erfreuen sich großer Beliebtheit.

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Ebenso sind futuristische Metallic-Bauchtaschen angesagt. „Wer sie trägt, sollte nicht mit Selbstbewusstsein geizen“, heißt es im Magazin „InStyle“. Die „Fanny Pack" könne beispielsweise mit einer kurzen Hose und einem auffälligen Oberteil kombiniert werden.

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Nicht nur für die Damenwelt: Auch Männer haben gern die Hände frei

Dass auch Männer den Bauchtaschen-Trend praktisch finden, zeigt Marcus Butler, YouTuber, Model und Freund von Model Stefanie Giesinger. Vom klassischen Festivalbegleiter bis hin zur transparenten Variante in Gelb – auf Instagram zeigt der Influencer, wie er die Gürteltasche kombiniert.