Brot frisch halten: So lässt sich Brot am besten aufbewahren

  • Eine knusprige Kruste, weiche Krume und ein leckerer Duft: So sollte Brot im Idealfall sein.
  • Damit dies auch noch lange anhält, gibt es einige Dinge zu beachten.
  • Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihr Brot oder Brötchen lange frisch aufbewahren.
|
Anzeige
Anzeige

Ob selbst gebacken oder vom Bäcker: Frisches Brot ist einfach lecker. Jedoch halten meist der Geschmack und die Konsistenz nicht lange an. Damit Ihr Brot lange außen knusprig und innen saftig weich bleibt, zeigen wir Ihnen im Folgenden Tipps zur richtigen Aufbewahrung und Lagerung.

Wie lagert man am besten frisches Brot?

Frisches Brot lagert man am besten in einen Topf aus unglasierter Keramik oder Ton. Dabei nehmen die offenen Poren überschüssige Feuchtigkeit auf und geben sie wieder an das Brot ab, je nachdem wie viel davon benötigt wird. Die Luft kann hierbei auch zirkulieren, weshalb das Risiko von Schimmelbildung geringer als bei Papiertüten oder Plastiktüten ist. Denn Papier entzieht dem Brot die Feuchtigkeit, weshalb die knusprige Kruste weich und das Innere des Brotes hart wird. Plastik hingegen bietet durch die warme und luftdichte Hülle einen optimalen Platz für Viren, Bakterien und Pilze, wodurch Schimmel entsteht. Der Brottopf sollte einmal wöchentlich gereinigt werden, was am besten mit Essigwasser gelingt. Das Brot sollten man am besten bei einer Zimmertemperatur von etwa 18 Grad lagern.

Anzeige

Wie lange kann man Brot lagern?

Grundsätzlich gilt, dass sich dunkles Brot länger als helles Brot frisch hält. Dies liegt am hohen Weizenanteil in hellen Brotsorten, der das Brot schneller hart werden lässt. Vollkornbrote und Roggenbrote halten sich bis zu neun Tage, Weizenbrot dagegen etwa nur drei Tage lang frisch.

In welchem Brotkasten bleibt Brot am längsten frisch?

Anzeige

In einem Brotkasten wird das Brot gut geschützt aufbewahrt. Dabei kann der Brotkasten dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit in Brot und Brötchen länger bewahrt wird. Dadurch trocknet das Brot nicht aus und wird hart. Zudem sollte der Laib in einem atmungsaktiven Brotkasten gelagert werden, da durch die Luftzirkulation das Brot weitestgehend nicht schimmelt. Der Brotkasten kann hierbei Belüftungslöcher oder einen Holzdeckel besitzen sowie aus atmungsaktiven Materialien bestehen. Beliebt sind vor allem Brotkästen aus Edelstahl oder farbig lackiertem Blech, welche an der Rückseite mit Luftlöchern ausgestattet sind. Dabei ist das Metall meistens geschmacksneutral und lässt sich gut säubern.

Brotbehälter eignen sich zudem aus Naturmaterialien wie Ton, Keramik und Holz auch ohne Luftlöcher. Durch die Materialien ist der nötige Luftaustausch gegeben, wo die Feuchtigkeit aufgenommen und nach draußen transportiert wird. Eine Brotbox beziehungsgweise ein Brotkasten muss also nur wenige Punkte erfüllen: Einen optimalen Luftaustausch, gute Reinigungsmöglichkeiten sowie für Sie ein optisch ansprechendes Design.

Anzeige

Kann man Brot im Geschirrtuch aufbewahren?

Das frisch gebackene Brot in ein Geschirrtuch einzuwickeln, ist ein altbewährter Trick. Dadurch bleibt das Brot länger haltbar, da es langsamer austrocknet und sich auch kein Schimmel bildet. Infolgedessen bleibt es selbst nach einer Woche noch schön saftig. Das eingewickelte Laib kann zudem noch in einen Römertopf aus Ton aufbewahrt werden, da dieser die Luftzirkulation positiv beeinflusst. Durch den Tontopf bleibt das Brot mit einer knusprigen Kruste und weichen Krume noch länger frisch sowie voller Geschmack.

Wie gut sind Brotbeutel?

Ein Brotbeutel stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, ein Brot lange aufzubewahren. Dabei sollte der Beutel aus Leinen und nicht aus Baumwolle sein. Der Stoff aus Leinen bietet optimale Bedingungen zur Lagerung, da er sowohl Feuchtigkeit speichert als auch luftdurchlässig ist. Damit das Brot oder die Brötchen noch länger haltbar sind, sollte man sie innerhalb einer Papiertüte in einen Brotbeutel aus Leinen aufbewahren. Diese Kombination hält die Feuchtigkeit gut im Brot und lässt die Luft ausreichend zirkulieren, sodass sich kein Schimmel bildet.

Sollte man Brot im Kühlschrank lagern

Das Brot im Kühlschrank aufzubewahren, ist hinsichtlich der Haltbarkeit kein optimaler Tipp. Die kühlen Temperaturen beschleunigen den Prozess, dass Wasser an die Umgebung abgegeben wird. Dadurch wird das Brot bei den kühlen Temperaturen schneller trocken und pappig. Der Kühlschrank als Aufbewahrungsort eignet sich hingegen nur, wenn es eine erhöhte Gefahr von Schimmelbildung gibt. Diese Bedingungen sind zum Beispiel bei geschnittenem Brot oder im Sommer wegen den hohen Temperaturen gegeben.

Generell sollte man das Brot für eine längere Haltbarkeit nicht geschnitten kaufen, da es durch die größere Oberfläche der Scheiben schneller austrocknet. Aus diesem Grund muss geschnittenes Brot zur richtigen Lagerung luftdichter als ungeschnittenes Brot aufbewahrt werden, sollte es nicht am selben Tag gegessen werden. Jedoch wird das Brot bei dieser Lagerung auch schneller alt und könnte eher schimmeln.

Sollte man Brot im Gefrierfach einfrieren?

Um das Brot länger haltbar zu machen, kann man es auch einfrieren. Je frischer das Brot beim Einfrieren ist, desto länger hält es sich auch im Gefrierfach. Mit dieser Methode kann das frische Brot ein paar Monate haltbar gemacht und je nach Belieben wieder aufgetaut werden. Beim Auftauen des Brotes sollte man sich Zeit lassen. Am besten wird das Brot über Nacht bei Raumtemperatur aufgetaut. Dabei kann ein Beutel aus Baumwolle oder ein Tuch überschüssige Flüssigkeit aufnehmen. Die Schnittfläche sollte hierbei auf einem Holzbrett aufliegen. Damit das Brot wie frisch gebacken schmeckt, kann man es nach dem Auftauen kurz aufbacken.

Wie lange ist selbstgemachtes Brot haltbar?

Selbstgemachtes Brot enthält meistens keine Zusätze, wodurch auch die Haltbarkeit begrenzt ist. Mehr als fünf Tage hält das frische Brot in der Regel nicht. Nach ein bis zwei Tagen verändert sich bereits die Konsistenz und das Brot wird trocken. Das selbstgebackene Brot sollte deswegen in einer Brotbox aufbewahrt werden. Dabei sollte die Box vollständig verschlossen sein, da Brote sonst innerhalb eines Tages austrocknen.

Gekauftes Brot ist in der Regel länger haltbar als selbstgemachtes Brot. Dies liegt an den darin enthaltenen Zusätzen, die man weder schmecken noch riechen kann. Neben der daraus resultierenden längeren Haltbarkeit wird das Brot auch vor Schimmelsporen geschützt. Ein ganzes Brot reicht in einem Haushalt oft mehrere Tage aus, weshalb die Aufbewahrung bereits vor dem Kauf dementsprechend bedacht werden sollte. Die Feuchtigkeit geht auch in einem gekauften Brot sehr schnell verloren und führt zum Austrocknen. Auch das gekaufte Brot sollte daher in einer Brotbox aufbewahrt werden, durch die es seine Frische bis zu eine Woche halten sollte.

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen