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  • Blumen verwelkt - was tun? Mit diesem Trick vertrocknete Pflanzen retten

Garten-Trick: Wie Sie verwelkte Blumen wieder zum Blühen bringen

  • Neigt sich der Sommer dem Ende zu, verlieren auch viele Blumen ihre Blüten.
  • Mit einem einfachen Trick können Sie die verwelkten Blumen aber retten und wieder zum Blühen bringen.
  • Wir zeigen, bei welchen Blumen das funktioniert und wie Sie vorgehen müssen.
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Köln. Manche Sommerblumen können den ganzen Sommer über prächtig blühen. Dafür müssen Sie ihnen aber auf die Sprünge helfen. Mit einem einfachen Trick können Sie verwelkte Blumen retten und wieder zum Blühen bringen. Der Trick ist eigentlich gemein, denn er weckt den Überlebensinstinkt der Pflanzen.

Verwelkte Blumen retten - mit einem Trick

So funktioniert der Trick: Schneiden Sie die einzelnen Blütenköpfe der sogenannten Dauerblüher immer direkt ab, wenn sie verwelkt sind. Das regt die Pflanzen dazu an, immer neue Knospen zu produzieren und so prächtig wie am Anfang zu blühen. Doch auch ohne diesen Trick endet die Blütezeit in der Regel nicht abrupt. Die Blüte wird nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen nur spärlicher.

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Ohne Blüten kann die Pflanze keine Samen ausbilden - also sich nicht vermehren und so ihre Art erhalten. Daher regt der Schnitt verwelkter Knospen den Überlebensinstinkt der Pflanze an. Sie produziert dann neue Knospen und Blüten, um den Verlust zu kompensieren und den natürlichen Kreislauf wieder aufzunehmen.

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Bei welche Pflanzen hilft der Trick?

Der Trick funktioniert bei sogenannten Dauerblühern wie zum Beispiel Wicken, Dahlien, Rosen, Geranien, Petunien, Fuchsien, Verbenen und Buschmargeriten. Aber auch bei anderen Pflanzen, die nicht zu den Dauerblühern gehören, kann der Trick helfen. So können Sie etwa beim Lavendel oder Rittersporn durch einen Schnitt nach der ersten Blüte eine zweite provozieren.

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Wichtig dabei ist, mehr als nur die verwelkten Blüten zu entfernen. Beim Lavendel etwa ein Drittel der Triebe. Der Rittersporn braucht laut Landwirtschaftskammer sogar einen Schnitt kurz über dem Boden. Übrigens: Nicht alle Dauerblüher müssen Sie so behandeln. Manche sind selbstreinigend - sie werfen also ihre welken Blüten einfach ab und produzieren in der Folge immer wieder neue Knospen. Solche Züchtungen machen Gärtnern weniger Arbeit.

RND/dpa

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