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Basteln mit Schachteln: Durch Upcycling alten Verpackungen ein zweites Leben schenken

  • Die Basis für diese Basteleien haben die meisten schon im Schrank stehen.
  • Denn stabile Verpackungen von Lebensmitteln lassen sich für Upcyclingprojekte ein zweites Mal verwenden.
  • Daraus kann man etwa Schaukästen, Aufbewahrungsboxen oder einen Schwimmkerzen-Teich bauen.
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Joghurt, Butter, Schmelzkäse, Pudding und Brotaufstriche schmecken nicht nur lecker, sondern haben darüber hinaus meist eine weitere Gemeinsamkeit: Sie stecken allesamt in einer Verpackung, die sich in den meisten Fällen aus einem Becher oder einer Schale aus Plastik, einem abziehbaren Stück Alufolie und einem Plastikdeckel zusammensetzt. Nachdem der Inhalt aufgegessen ist, landet die Verpackung oftmals im Mülleimer. Und das, obwohl sie stabil genug ist, um auch darüber hinaus im Einsatz zu bleiben – gründlich auswaschen, abtrocknen und losbasteln genügt.

So helfen die Verpackungen zum Beispiel, den Überblick über allerlei Kleinigkeiten wie Knöpfe, Perlen oder auch Haargummis zu behalten. Um ihnen schnell und einfach ein ansprechendes Äußeres zu verpassen, greift man am besten zu Sprühfarbe. Aber auch Stoff, stabiles Papier oder selbstklebende Bastelfolie machen sich gut für das Äußere. Im Inneren einer Schachtel können auch Filz und Papiere mit Effekten wie etwa Spiegelkarton eingesetzt werden.

Zum Anschauen: Schaukästen aus alten Verpackungen

Für diese Idee lohnt es sich, Verpackungen mit durchsichtigem Deckel zu sammeln. Diese dienen hier als eine Art Schaukasten für Gesammeltes und Gebasteltes.

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Ein vorbildliches Upcycling-Projekt: Aus Abfall wird Dekoration. © Quelle: Helene Kilb

Bei jeder Schachtel den Deckel abnehmen und beiseitelegen. Die Flächen außen und innen verzieren, zum Beispiel mit Sprühfarbe, selbstklebender Folie, Stoffresten oder Filzstücken. Aus Tonpapier kleine Details basteln, etwa Gräser, Blumen oder Tiere. Ebenfalls schön sind kleine Steine, Äste, Muscheln und andere Fundstücke, die sich am besten mit Heißkleber in den Schachteln befestigen lassen. Zum Schluss die durchsichtigen Deckel wieder auf die Schachteln setzen und diese mit einem Klebepunkt an der Wand befestigen.

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Zum Aufbewahren: Boxen mit durchsichtigem Deckel für Kleinteile

Im Prinzip lässt sich für diese Idee jede Verpackung mit Deckel nutzen – Behälter mit durchsichtigen Deckeln haben jedoch den Vorteil, dass der Inhalt gleich ersichtlich ist.

Nähgarn und Wäscheklammern sind in solchen Boxen hübsch und übersichtlich verstaut. © Quelle: Helene Kilb

Die ausgespülten und abgetrockneten Schachteln von außen mit Bastelfolie bekleben. Dafür am besten einen breiten Streifen Folie zuschneiden, die Schutzschicht abziehen und die Klebefläche an der oberen Kante der Schachtel anlegen und andrücken. Die Folie an allen vier Ecken großzügig einschneiden. Die beiden schmaleren Seiten auf den Schachtelboden drücken und dann die beiden Längsseiten darüberkleben. Zuletzt für den inneren Schachtelboden ein weiteres Stück Bastelfolie zurechtschneiden, die Ecke leicht abrunden und die Folie aufkleben.

Zum Anzünden: DIY-Schale für Schwimmkerzen

Je größer die Schale, desto schöner der Effekt: Hier fungiert eine leere Plastikverpackung als Behältnis für Schwimmkerzen.

Schwimmkerzen flackern nicht nur, sie schaukeln auch. © Quelle: Helene Kilb

Dafür die Schachtel innen mit goldener Sprühfarbe versehen und trocknen lassen. Um das Äußere zu verzieren, die Schachtel Stück für Stück mit Juteschnur bekleben: Dabei immer etwas Heißkleber auftragen, die Schnur vorsichtig andrücken und sich so einmal komplett von oben nach unten arbeiten. Das Gefäß mit Wasser füllen und je nach Kapazität eine oder mehrere Schwimmkerzen darauf platzieren.

Zum Abrollen: Packstation für Geschenkband und Schleifen

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Wer gerne schenkt, hat meist einen großen Fundus an Papier und Schleifen. Um ein Bänderwirrwarr zu verhindern, ist eine kleine Packstation von Vorteil.

Eine kleine Packstation bringt Ordnung ins Bänderchaos. © Quelle: Helene Kilb

Dafür zunächst mehrere gleiche Plastikverpackungen sammeln. Diese auf eine Seite legen und mit einem Cutter einen oder mehrere schmale Schlitze hineinschneiden. Für Schnüre einfach mit der Lochzange mehrere Löcher einstanzen. Dann die Schachteln rundum mit Farbe ansprühen und gut trocknen lassen.

In jede Schachteln eine oder mehrere Bänder oder Schnüre legen und jeweils ein Ende durch einen Schlitz oder ein Loch ziehen. Eine passende Holzbox, in der die Schachteln später nicht zu viel Spiel haben, auswählen – sonst rutschen sie schnell heraus. Die Schachteln übereinander in die Box stapeln.

Tipp: Bei Bedarf lässt sich die Box auch in der Waagerechten gut verstauen. Dafür am besten ein wenig Extraplatz für einen Tesa-Abroller und eine Schere lassen.

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