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Arielle lässt grüßen: Die Sommermode 2021 kommt aus der Tiefsee

Schimmernde Stoffe und glitzernder Muschelschmuck: Luxusmarken wie Versace, Burberry oder 16Arlington setzen in diesem Jahr auf Mode, die auch Disneys Arielle gefallen würde (Symbolbild).

Schimmernde Stoffe und glitzernder Muschelschmuck: Luxusmarken wie Versace, Burberry oder 16Arlington setzen in diesem Jahr auf Mode, die auch Disneys Arielle gefallen würde (Symbolbild).

Maritime Einflüsse dominieren jedes Jahr aufs Neue die Sommermode. Ringelshirts nach dem Vorbild bretonischer Fischer etwa sind ein Klassiker. In dieser Saison tauchen wir jedoch in die Tiefsee. Angesagt sind Outfits, Schmuck und Einrichtungsgegenstände, die aussehen, als hätte Disneys Arielle sie vom Meeresboden auf Strände und Straßen befördert.

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Nach einer Analyse der in London ansässigen Shoppingplattform Lyst, gab es bereits im März einen enormen Anstieg von Suchanfragen wie „Meerjungfrau“, „Muschel“ oder „Seestern“ im Zusammenhang mit Mode und Interieur.

Muschelschmuck und Fangnetzoptik

Das hatte wohl weniger mit Eskapismus und dem Drang, im pandemischen Alltag einfach mal abzutauchen, zu tun, als vielmehr mit den Schauen der großen Designer für Frühjahr und Sommer.

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Luxusmarken wie Versace, Burberry oder 16Arlington setzen in diesem Jahr auf vom Meer inspirierte Mode. Dazu zählen seidig schimmernde Kleider, bestickt mit Pailletten oder bedruckt mit Korallen und Seesternen. Oberteile in Fangnetzoptik, Schmuckstücke in Form von Fischen oder muschelförmige Clutches machen das Meerjungfrauenoutfit perfekt.

Tatsächlich erfreut sich auch #mermaidore auf Tiktok und Instagram einer wachsenden Beliebtheit. Geteilt werden Bilder von Hobbynixen in wallenden Gewändern aus schimmernden Stoffen mit aufwendigen Applikationen und glitzerndem Muschelschmuck. Auch Aufnahmen von verwunschenen Unterwasserwelten werden gehyped. So manch eine Nutzerin präsentiert sich gar mit einem Fischschwanz bei Schwimmübungen im Pool. Das sogenannte Mermaiding, bei dem man mit künstlicher Flosse durchs Wasser gleitet, ist längst nicht mehr nur ein Hobby von Grundschülerinnen.

Nixe oder Wellenreiter?

Zugegeben: Für den Alltag ist das Meerjungfrauenoutfit eher untauglich. Wer sich dem Zauber des Ozeans dennoch nicht entziehen kann oder will, sollte am ehesten klein anfangen: etwa mit Kleidung in Türkis- oder Blautönen oder auch mit Schmuck. Dazu eignen sich gut Ketten, Ohrringe oder Armbänder mit Motiven aus der Unterwasserwelt.

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Bevorzugtes Material: Perlmutt. Die Pariserin Marine Serre, bekannt für ihre gesellschaftskritischen und avantgardistischen Entwürfe, bedient sich für ihre Schmuckkreationen auch bei dem, was neben Tieren und Pflanzen sonst noch so im Wasser zu finden ist: Treibholz, Coladosen, Plastik.

Wer es generell weniger verspielt und märchenhaft mag, paart den Nixentrend mit coolem Wellenreitercharme: Statt Pastell- gibt es Neonfarben wie in der Ready-to-wear-Kollektion von Versace. Doch nicht nur der Inhalt des Kleiderschranks darf jetzt auf seine Seetauglichkeit überprüft werden – sondern auch der Kleiderschrank selbst und mit ihm die komplette Inneneinrichtung.

Wohnaccessoires mit Tiefseecharme

Für den verwunschenen Look sorgen vor allem miteinander kombinierte Blau- und Rosatöne, aber auch helle Möbel mit Lamellentüren, Tapeten mit Fischschuppenmuster und samtbezogene Polstermöbel in Muschelform. Dazu passen Wohnaccessoires wie flauschige Teppiche mit Fischschwärmen drauf, Nachttischlampen mit Meerjungfrauenstandfuß, Kissen mit Ankermotiven oder Stimmungslichter, die Wellenbewegungen an Wände und Decken projizieren.

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Wer lieber auf echten Wellen dahintreibt, kann für den Urlaub in eine aufblasbare Muschel investieren. Praktischer als ein Fischschwanz ist das sicher allemal.

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