An Weihnachten Gutes tun: „Gute Geschenke“ spenden

  • Viele Menschen möchten nicht nur Konsumgüter verschenken, sondern Geschenke, die etwas bedeuten.
  • Im Internet gibt es viele Angebote, bei denen man Bildung und Zukunft verschenken kann.
  • Einige stellen wir Ihnen hier vor.
Isabella Hafner
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Was ist ein gutes Geschenk? Das fragen wir uns jedes Jahr. Die neue Uhr für den Ehemann? Ein Parfüm für die Freundin? Ein Mini-Trampolin für den Sohn? Die Suche nach einem guten Geschenk ist nicht einfach. Ein „gutes Geschenk“ kann man aber auch anders definieren. Nicht nur als Aufmerksamkeiten für Freunde und Familie - Geschenke ermöglichen es einem auch, viel Gutes tun. Im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten - von einer Tierpatenschaft bis hin zu einem ganzen Haus für Menschen in Entwicklungsländern.

Auf der Seite von World Vision zum Beispiel kann man sich „Das gute Geschenk“ heraussuchen. Knapp dreißig verschiedene stehen zur Auswahl - zum Beispiel aus den Kategorien „Bildung“, „Einkommen“, „Gesundheit“, „Nothilfe“ oder „Umwelt“. Für 20 Euro bekommt ein Mädchen oder Junge in einem asiatischen, afrikanischen oder lateinamerikanischen Land Lernmaterial. Für den gleichen Betrag gibt es auch Bälle oder Aufbaunahrung für Kleinkinder. Wer noch ein paar Euro drauflegt, ermöglicht einer Familie einen Wasserfilter oder aber: Hühner. Damit helfe man einer Familie, eine Hühnerzucht aufzubauen und somit ein nachhaltiges Einkommen, heißt es.

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Iris Manner von World Vision erklärt: „Gerade Geschenke mit Mehrfachnutzen sind bei den Schenkenden gefragt. Dazu zählt das Schaf - es liefert Wolle und Milch -, der Bienenstock, denn die Familien können Honig verkaufen und lernen etwas über Biodiversität, oder der Obstbaum.“

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Wer Gutes tun will, hat viele Möglichkeiten

Seit 2011 gibt World Vision Hilfe zur Selbsthilfe, unterstützt also Menschen mit einer Anfangsinvestition. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) hat nun schon mehrere Jahre in Folge der Organisation ein Siegel verliehen, das unter anderem den besonders verantwortungsvollen Umgang mit Spenden bestätigt. Knapp 300 Projekte haben das Siegel erhalten. Dabei geht es von bekannten Institutionen, die weltweit agieren (wie „Brot für die Welt“ oder „SOS Kinderdörfer) bis hin zu kleineren lokalen Projekten (wie „Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.“ oder „Schülerhilfe für Nepal e.V“). Wichtige Kriterien seien auch, dass alle Vorgänge transparent seien und regelmäßig darüber Bericht erstattet werde.

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Einen bebilderten Spendenshop bieten zum Beispiel auch „Terre des Hommes“, Unicef und das „Kinderhilfswerk Childfund Deutschland“. Christel Neff vom DZI klärt aber auch darüber auf, dass das Huhn, die Ziege oder das Boot, das man gewählt hat, meist nicht einer bestimmten Familie zu Gute kommt - sondern dass die Spenden dafür gesammelt werden und dann möglichst viele in einer Gemeinschaft etwas davon abbekommen sollen. Das sei gerechter - im Gegensatz zu früher: Bis in die 1970er Jahre hinein wurden Einzelfälle gefördert. Das Geschenk, für das man sich auf der Seite entscheiden kann, hat daher meist Symbolcharakter. So soll man nachvollziehen können, in was die Organisation das Geld investiert.

Hier finden Sie weitere Geschenk-Spenden im Netz

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