Mit dem richtigen „Rezept“: So geht Leben nach der Verarbeitung toxischer Beziehungen

  • Viele Menschen, die aus einer toxischen Beziehung kommen, brauchen Hilfe bei der Verarbeitung.
  • Das ist aber gar nicht so einfach, denn oft fehlt das richtige „Rezept“.
  • Paartherapeut Christian Hemschemeier erklärt, wie Betroffene toxische Beziehungen verarbeiten und offen für die Liebe bleiben.
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Die meisten Menschen, die auf meine Arbeit stoßen, kommen gerade frisch aus schmerzhaften und zumeist auch toxischen Beziehungen. Sie wünschen sich dann klare Hilfestellungen, was sie etwa bei akutem toxischen Liebeskummer tun können.

Menschen aus toxischen Beziehungen brauchen ein „Rezept“

Später bekommen sie dann Antworten auf die Fragen, wie sie da hineingeraten sind und was sie beachten müssen, um nie wieder in einer toxischen Beziehung zu landen oder länger zu bleiben. In meinen Videos auf Youtube, meinen Büchern und vor allem auch in meinen Kursen bekommt jeder einfache, lebenspraktische und gut umsetzbare Hilfestellungen und Antworten auf die drängendsten Fragen in diesem Prozess.

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Menschen aus solchen Beziehungen wünschen sich und brauchen ein einfaches „Rezept“ zur Verarbeitung und Heilung, um aus der Hilflosigkeit und Ohnmacht wieder in ein selbst bestimmtes und angenehmeres Lebensgefühl zu kommen. Diese Beziehungen und Trennungen fühlen sich nämlich all zu oft an wie ein kleiner Tod und beeinflussen dementsprechend alle Bereiche unseres Lebens.

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Mutig bleiben und Risiken eingehen

Diese „Erste Hilfe“-Versorgung ist wichtig und heilsam und kann sich auch über eine lange Zeit hinziehen. Die Arbeit danach an sich selbst, das Erkennen der eigenen Muster, das Hinterfragen auch von Freundschaften und viele weitere Auseinandersetzungen können noch deutlich länger dauern. Umso wichtiger ist es dann, irgendwann wieder ins Leben zu finden und sich auf Menschen und Beziehungen wieder vollkommen frisch einzulassen, was natürlich gar nicht so einfach ist.

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Christian Hemschemeiers aktuelles Buch „Vom Opfer zum Gestalter – Raus aus toxischen Beziehungen, rein ins Leben“ ist online und in allen Buchhandlungen erhältlich. © Quelle: Luther-Verlag

Es gilt, achtsam zu bleiben, aber den Lupenblick in Hinblick auf toxische Beziehungen ein Stück weit abzulegen und wieder Risiken einzugehen. Denn nach der Arbeit an uns selbst kann es jeder Zeit so weit sein, dass wir in eine tolle Beziehung kommen. Selbst wenn wir heute nicht dran glauben, können wir morgen dem/der richtigen Partner/in über den Weg laufen und auch in einer Beziehung wieder glücklich sein. Bei längeren und vor allem nicht toxischen Beziehungen dürfen die „Regeln“ dann angepasst oder zusammen erarbeitet werden.

Eigene Vorstellungen stets weiterentwickeln

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In stabilen Beziehungen werden zunehmend neue Themen eine größere Rolle spielen. Und wir sind weiterhin und noch viel mehr gefordert, auf uns selbst zu schauen und uns auch im Zusammenspiel mit unseren Partnern zu entwickeln. Hier ist es wichtig, dass gewissermaßen „ursprüngliche Rezept“ noch im Hinterkopf zu haben, es aber nach „Geschmack“ zu verändern und anzupassen. Dauerhaft verhindert ein zu starres Festhalten an Regeln, Konzepten und Vorstellungen die eigene Weiterentwicklung und führt zu eigenen emotionalen Mauern.

Auch das Thema Liebeschip hat sich in all den Jahren weiterentwickelt und es sind viele neue Themen hinzugekommen. Themen, die bald auch in neuen Angeboten und auch in meinem neuen Buch sichtbar werden.

Der Autor und seine Kurse sind zu erreichen über www.liebeschip.de. Sein aktuelles Buch „Vom Opfer zum Gestalter – Raus aus toxischen Beziehungen, rein ins Leben“ ist online und in allen Buchhandlungen erhältlich.

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