Therapeut rät Paaren: Konfliktgespräche in Isolation vermeiden

  • Die Corona-Krise zwingt Paare dazu, auf engstem Raum zusammen zu hocken.
  • Das fördert die Macken und Spleens des anderen erst so richtig zutage.
  • Grundsatzdebatten sind deshalb jetzt nicht angezeigt – gemeinsames Lachen allerdings hilft.
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Berlin. Die erzwungene Nähe ist nicht nur in Familien derzeit eine große Herausforderung, sondern auch für die Beziehung. Man bemerkt sehr schnell, was uns aneinander stört, bringt es der Berliner Psychotherapeut und Buchautor Wolfgang Krüger auf den Punkt. Er rät, Konfliktgespräche zu vermeiden.

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Stattdessen sei jetzt humorvolle Toleranz die wichtigste Eigenschaft. "Vielleicht gelingt es Ihnen, dass Sie gemeinsam einmal am Tag herzhaft lachen", schlägt Krüger vor. Kindern gelinge dies sehr gut, indem sie ein Tier nachahmen, einen komischen Dialekt sprechen, auf einem Bein hüpfen oder sich gegenseitig abkitzeln.

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Übertragen auf Erwachsene gäbe es laut Krüger die Variante, sich gemeinsam zu erinnern oder gegenseitig zu erzählen, was die bisher komischsten Situationen im Leben waren.

RND/dpa

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