Online-Dating: So sucht Deutschland nach der großen Liebe

  • Digitalisierung sei Dank: Das Internet macht auch das Dating einfach - oder?
  • Weit gefehlt: Jeder Zweite findet das Flirten im Web unromantisch und glaubt, dass Beziehungen, die online entstanden sind, schneller wieder beendet sind.
  • Und doch suchen 32 Prozent im Web nach der großen Liebe, sagt eine Umfrage.
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Berlin. Bereits jeder dritte Bundesbürger (32 Prozent) nutzt für die Partnersuche einen Online-Dating-Dienst. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research unter 1006 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Vor allem Jüngere setzen auf die Suche im Netz: 47 Prozent der 16- bis 29-Jährigen haben schon einmal online gesucht. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 39 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 35 Prozent. Die Altersgruppe 65 plus ist mit elf Prozent vergleichsweise wenig aktiv.

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Online-Dating: Fehlt im Internet die Romantik?

Die Befragung, bei der Mehrfachantworten möglich waren, zeigt aber auch, dass Online-Dating ruhig Geld kosten darf. 19 Prozent meldeten sich bei kostenpflichtigen Portalen wie Parship, eDarling oder Elite Partner an. 18 Prozent setzten auf kostenlose Basisversionen wie Tinder, Grindr oder Lovoo. Zehn Prozent sind in Single-Foren oder -Gruppen in sozialen Netzwerken aktiv.

Und was hat es gebracht? Beinahe jeder Zweite (47 Prozent) hat schon einmal einen festen Partner oder einen erotischen Kontakt im Internet gefunden. Bei rund jedem Vierten (27 Prozent) dauert die Partnerschaft noch an. Bei 40 Prozent ist bereits wieder Schluss.

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Insgesamt vertritt fast jeder Zweite (47 Prozent) aber auch die Meinung, dass Beziehungen durch Online-Dating schneller wieder beendet werden. 45 Prozent halten sie für unromantisch.

RND/dpa

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