Kleine Worte, große Bedeutung: So drücken die Deutschen ihre Liebe aus

  • Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen und mehr als nur Verliebtsein: In einer Beziehung kommt früher oder später der Moment, an dem man dem Partner seine Liebe gesteht.
  • Für viele gilt ein Liebesgeständnis allerdings als kompliziert.
  • Wie die Deutschen hierbei vorgehen, zeigt eine aktuelle Studie.
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Hannover. Ein Liebesgeständnis ist ebenso schön wie kompliziert. Denn nach der Frage nach dem richtigen Zeitpunkt kommt das Wie. Zu diesem Thema wurden im Rahmen einer aktuellen Studie der Partnervermittlung Parship in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1010 Probanden zwischen 18 und 65 Jahren befragt. 674 von ihnen lebten in einer Beziehung. Das Ergebnis: Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) greift zur Liebesbekundung auf die drei großen Worte „Ich liebe dich“ zurück – und das nach dem erstmaligen Geständnis mindestens einmal pro Woche.

Wie verleihen die Deutschen ihren Gefühlen Ausdruck?

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Den zweiten Platz im Ranking macht die Aussage „Ich hab' dich lieb“. Sie wird von jedem Fünften, also von 22 Prozent der Probanden, genutzt, um tiefe Zuneigung auszudrücken. Weitere 16 Prozent der Befragten gaben an, ihre Liebe mit den Worten „Du machst mich glücklich“ zu bekunden.

Sätze wie „I love you“ (8 Prozent), „Ich mag dich“ (5 Prozent) oder „Ich bekomme nicht genug von dir“ hingegen zählen der Studie nach nicht zu den bevorzugten Liebesgeständnissen der Deutschen.

Ein Teil der Befragten lässt statt großer Worte Taten sprechen

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Grundsätzlich ist nicht jeder in Sachen Liebe ein Freund großer Worte. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) zeigt seine Gefühle lieber in Form von Gesten, zum Beispiel durch einen morgendlichen Kuss auf die Stirn oder eine entspannende Massage am Abend. Nun könnten böse Zungen behaupten, diese Art der Liebesbekundung gelte vor allem für Männer. Tatsächlich sprachen sich im Rahmen der Studie aber hauptsächlich Frauen dafür aus, Taten sprechen zu lassen.

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„Wie man seiner Liebe Ausdruck verleiht, ist sehr individuell“, sagt Parship-Coach und Paarberater Eric Hegmann. „So muss nicht zwingend der Satz ‚Ich liebe dich‘ für jeden ein Ausdruck von Verbindlichkeit sein – vielmehr zählen die Taten und das Verhalten. Liebe ist ein Tuwort.“

Liebesgeständnisse: Deutsche zeigen ihre Gefühle regelmäßig

Im weiteren Verlauf der Studie wurden die Probanden gefragt, wie oft sie die drei magischen Worte zur Liebesbekundung nutzen. Hierbei gab mehr als die Hälfte von ihnen an, mindestens einmal wöchentlich „Ich liebe dich“ zu sagen. Vor allem die jüngere Generation teilt ihre Gefühle demnach häufig mit. 21 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sagen ihrer besseren Hälfte sogar mehrmals täglich, dass sie sie lieben. Zum Vergleich: Bei den 50- bis 56-Jährigen tun das nur noch fünf Prozent der Befragten.

Für rund jeden Vierten der Probanden spielt es dagegen keine Rolle, wie oft man sich innerhalb einer Beziehung gegenseitig die Liebe bekundet. Vielmehr komme es auf die passende Situation an – was keineswegs bedeutet, dass Gefühlsgeständnisse nur zu bedeutenden Anlässen wie Jahres- oder Geburtstagen gemacht werden. Denn das kommt nur für zwei Prozent der Probanden in Frage.

“Staat, Sex, Amen”
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