Karezza, CFNM & Co.: So aufregend sind die neuen Sex-Trends

  • In einer langjährigen Partnerschaft kann der Sex schnell zur langweiligen Routine werden.
  • Dabei gibt es viele Sex-Praktiken, die garantiert jede schlummernde Leidenschaft wieder zum Glühen bringen.
  • Ob klopfend zum Orgasmus oder bewusst ohne Orgasmus - möglich ist bei diesen Sex-Trends (fast) alles.
David Sander
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Hannover. "Kannst du mal die Beine hochnehmen?" - gehört zu den Sätzen, die man beim Putzen und beim Sex sagen kann. Genau wie: "Laut Plan sind wir diese Woche dran." Aber wo bleibt denn da die Romantik? Wo bleibt die unbändige Lust nach erotischen Abenteuern? Wohl irgendwo im stressigen Alltag auf der Strecke geblieben. Manchmal liegt es auch am fehlenden Feuer einer langfristigen Beziehung. Mit etwas Experimentierfreudigkeit und diesen neuen Sex-Trends bringen Sie die Leidenschaft wieder zum Glühen.

Karezza - ganz ohne Orgasmus

Beim Sex geht es nicht darum, den Partner zu beeindrucken, Höchstleistungen zu vollbringen und um jeden Preis einen Orgasmus zu erreichen. Jedenfalls sollte es nicht darum gehen. Vielmehr ist es das Gefühl, sich nahe zu sein und die Liebe zum Partner auszudrücken. Darauf legt "Karezza" seinen Fokus - es stammt aus dem Italienischen und heißt so viel wie "streicheln" und "liebkosen". Hierbei geht es vor allem darum, dass der Mann auf seinen Höhepunkt verzichtet - so soll verhindert werden, dass nur auf dieses "Ziel" hingearbeitet wird. Das gesamte Lustempfinden soll durch Massagen und Streicheleinheiten gesteigert werden. Laut Experten kann das helfen, den tatsächlichen Sex viel intensiver und bewusster zu erleben.

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Sexstellung 77

Wie es Kenner der Stellung 69 erahnen, geht es auch bei der 77 darum, die Zahl mit den Silhouetten nachzuahmen. Das klappt nicht immer auf Anhieb, soll aber auch für Nicht-Akrobaten zu bewältigen sein. Der Ausgangspunkt ist die Löffelchenstellung - die Frau liegt vor dem Mann auf der Seite, beide blicken in dieselbe Richtung. Dann legt die Frau ihre Beine über das obere Bein des Mannes, dabei streckt sie ihm den Po entgegen, so dass er von hinten in die Vagina eindringen kann. Profis strecken dann sämtliche Beine aus - bleiben dabei aber verschlungen und die Hüften immer auf derselben Höhe.

CFNM - ein Machtspiel

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Bei CFNM handelt es sich um einen mehr oder minder ausgeprägten Fetisch - meist auf männlicher Seite. CFNM steht für "Clothed Female Naked Male" - also die Frau bleibt angezogen, lediglich der Mann ist nackt. Der reine Gechlechtsakt steht dabei an zweiter Stelle, vielmehr geht es darum, ein Machtgefälle zu erzeugen. Laut Experten ist das Spiel mit der Dominanz vor allem für viele Männer erregend. Er ist ihr komplett unterwürfig und ausgeliefert. CFNM kommt dabei ganz ohne Erotik durch Schmerz aus, die erotische Spannung wird allein durch Macht hergestellt und gehalten. Natürlich kann dieser Fetisch unterschiedlich stark ausgeprägt sein und nicht für jeden Mann ist die devote Rolle erregend.

Kunyaza - klopfend zum Orgasmus

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Im ostafrikanischen Ruanda hat Kunyaza eine lange Tradition. Mittlerweile hält es aber auch vermehrt in deutschen Schlafzimmern Einzug. Bei der Sexpraktik Kunyaza klopft der Mann mit seinem Penis die äußeren Geschlechtsteile der Frau ab - also Schamlippen und Klitoris. Dabei wird ein Eindringen nur angedeutet. Die Frau empfindet durch das Klopfen eine Art Vibration, was extrem stimulierend wirken kann. Kunyaza führt nicht unbedingt beim ersten Versuch zum Höhepunkt, kann mit etwas Übung aber durchaus zum glühenden Liebesspiel dazugehören.

Grapefruit-Sex

"Mit Essen spielt man nicht!" Ein Sex-Trend, an dem sich wohl die Geister scheiden. Fakt ist: Grapefruit-Sex ist nur etwas für Experimentierfreudige und am besten für Paare, die sich schon etwas besser kennen. Fakt ist aber auch: Grapefruit-Sex soll Männern laut Experten einen ultimativen Orgasmus bescheren. Bevor es jedoch im Schlafzimmer fruchtig-versaut zugeht, gehört ein wenig Vorbereitung in der Küche dazu:

Einfach eine Grapefruit in warmes Wasser legen, durch Hin- und Herrollen auf dem Tisch den Saft aus dem Fruchtfleisch austreten lassen und dann an beiden Seiten die Enden abschneiden. Folglich ein Loch in das Fleisch formen, welches ungefähr den Durchmesser des erigierten Penis des Mannes haben sollte - das Loch muss durch die ganze Frucht gehen. Nun kann das Geschehen ins Schlafzimmer verlagert werden.

Die Frau beginnt mit einem normalen Blowjob - sobald der Mann eine Erektion hat, stülpt sie die Grapefruit über seinen Penis und schiebt sie auf und nieder. Währenddessen wird der Oralverkehr fortgesetzt. Das soll dem Mann das Gefühl geben, vaginalen und oralen Sex gleichzeitig zu haben. Vorsicht: Hat der Mann eine kleine Verletzung im Intimbereich, sollte auf Grapefruit-Sex verzichtet werden, damit es keinen unangenehmen Kontakt mit der Fruchtsäure gibt.

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