Argentinien: Regierung rät Bürgern während Corona-Krise zu Video-Sex

  • Die argentinische Regierung hat Bürger davor gewarnt, Sex mit Menschen außerhalb des eigenen Haushalts zu haben.
  • Stattdessen rät das Gesundheitsministerium während der Corona-Krise zu Video-Sex, Sexting und Masturbieren.
  • Doch auch dabei sei es wichtig, seine Hände davor und danach zu waschen, sagte ein Experte.
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Buenos Aires. Die argentinische Regierung hat ihren Bürgern zu Video-Sex in der Corona-Krise geraten. Infektionsexperten des Gesundheitsministeriums warnten davor, Sex mit Menschen außerhalb des eigenen Haushalts zu haben, wie die “Buenos Aires Times” berichten. Social Distancing sei die effektivste Maßnahme, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, wie Experte José Barletta am Freitag bei der täglichen Pressekonferenz der Regierung zur Corona-Pandemie sagte. Abstand zu anderen zu halten bedeute auch, kein Geschlechtsverkehr mit Menschen zu haben, mit denen man nicht zusammenwohnt, hieß es.

Übertragung von Coronavirus über Anal- und Oral-Sex “wahrscheinlich”

Video-Sex, Sexting und Masturbieren seien gute Alternativen in Corona-Zeiten. “Wir wissen, dass das Coronavirus über Tröpfchen übertragen wird, die wir ausstoßen, wenn wir reden, husten oder niesen”, sagte Barletta. Jedoch gebe es nur wenig Informationen darüber, ob sich das Virus auch über Samen oder Sekrete der Vagina und des Analkanals verbreite. “Ja, es kann über Küsse übertragen werden und es ist wahrscheinlich, dass es über Anal- oder Oralsex übertragen wird”, so Barletta.

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Empfehlung von Infektionsexperten: Sexspielzeug regelmäßig reinigen und desinfizieren

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Auch Paare mahnte der Experte zur Vorsicht: “Wenn die Person, mit der wir zusammenleben, Fieber hat, sollte sexueller Kontakt vermieden werden”, sagte Barletta. Er empfahl allen, sich die Hände vor und nach dem Sex oder Masturbieren zu waschen. Außerdem wieß der Infektionsexperte darauf hin, dass Sexspielzeug regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden sollte. Das gleiche gelte etwa für Tastaturen und Smartphones – wenn sie während des Video-Sex oder Masturbierens benutzt wurden. Das trage dazu bei, die Ausbreitung des Virus zu reduzieren.

RND/bk

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