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Zum Abschluss der Berlinale: Doku über Schulklasse und ihren Lehrer ausgezeichnet

  • Die Sommerausgabe der Berlinale geht zu Ende.
  • Die letzten Preisträger wurden bereits bekanntgegeben.
  • Das Publikum hat sich für einen Dokumentarfilm entschieden, der so manchem das Herz aufgehen lässt.
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Berlin. Der Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ hat den Publikumspreis der Berlinale gewonnen. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr einmalig unter allen Wettbewerbsbeiträgen vergeben. Regisseurin Maria Speth hat für den rund dreieinhalbstündigen Dokufilm eine Schulklasse über längere Zeit begleitet.

Der Film hatte bereits im März einen Silbernen Bären - den Preis der Jury - gewonnen. Nun wählten ihn Zuschauerinnen und Zuschauer des Sommerfestivals zu ihrem Favoriten, wie die Festivalleitung zum Abschluss des Sommerfestivals in Berlin am Sonntag bekanntgab.

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Tausende besuchten Open-Air-Kinos

Wegen der Pandemie war die Berlinale diesmal geteilt worden. Im März hatte die Berlinale online Filme für Fachleute gezeigt, nun wurden Filmvorführungen fürs Publikum nachgeholt. Tausende Menschen besuchten mehrere Open-Air-Kinos der Stadt. Auf der Museumsinsel war eigens ein Freiluftkino aufgebaut worden.

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Das Sommerfestival der Berlinale werde „als ein Ereignis in Erinnerung bleiben, mit dem unsere schönsten Hoffnungen auf das Wiederaufleben der Kultur in Erfüllung gegangen sind“, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) mit.

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Berlinale setzt erneut „politische Akzente“

Mit dem Eröffnungsfilm „Der Mauretanier“ und mit dem Film „Courage“ - „den es nach dem Willen des belarussischen Regimes gar nicht geben dürfte“ - habe die Berlinale erneut politische Akzente gesetzt, teilte Grütters mit. Die nächste Berlinale ist wieder zur regulären Jahreszeit vom 10. bis 20. Februar 2022 geplant.

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Bei der Sommerausgabe waren rund 60.000 Tickets angeboten worden. Auch die Gewinner der Silbernen und Goldenen Bären, die schon im März bekanntgegeben worden waren, nahmen ihre Auszeichnungen nun entgegen. Der Goldene Bär für den besten Film ging an die Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“ des rumänischen Regisseurs Radu Jude.

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Nur vereinzelt hatten Open-Air-Vorführungen wegen des Wetters abgesagt werden müssen. Ein Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer entschied sich, an den Abstimmungen für die Publikumspreise teilzunehmen. Bei den Wettbewerbsfilmen wurden beispielsweise laut Mitteilung rund 8500 Stimmzettel ausgewertet.

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Der Publikumspreis in der Sparte Panorama, der regelmäßig vergeben wird, geht diesmal an „The Last Forest“. Luiz Bolognesi erzählt darin von einer indigenen Gemeinschaft und deren bedrohter Lebenswelt im Amazonas-Regenwald. Beide Publikumspreise werden von der Berlinale sowie Radioeins und dem rbb Fernsehen verliehen.

RND/dpa

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