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Zu verstörend: „Joker“-Zuschauer verlassen vorzeitig den Kinosaal

  • Der neue „Joker“-Film knackt in den USA alle Rekorde.
  • Allerdings gibt es auch Kritik an der Gewaltdarstellung.
  • Auf Twitter warnen Kinobesucher: Dieser Film ist nichts für Menschen mit psychischen Problemen.
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New York. Der „Joker“-Film ist gerade erst in den USA gestartet und knackt jetzt schon Rekorde. Doch nicht alle Fans ertragen das neue Kinospektakel. Auf Twitter berichten gleich mehrere Kinogänger, wie sie vorzeitig den Saal verließen, weil der Film zu verstörend gewesen sei.

„Ich bin vorzeitig rausgegangen. Ich konnte das einfach nicht“, schreibt einer. Ein anderer schreibt: „Ich bin sprachlos und zittere.“ Ein weiterer hat ebenfalls den Kinobesuch abgebrochen: „Es war einfach zu düster für mich – und unmöglich zu gucken.“ Ein Besucher habe sogar gesehen, wie eine ganze Familie den Saal verließ.

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Viele Twitter-Nutzer meinen, dass der Film auf gar keinen Fall für Menschen mit psychischen Problemen geeignet sei. Eine Nutzerin berichtet von einer Panikattacke, die sie während des Films erlitten habe. Menschen mit Depressionen sollten den Streifen meiden.

In Deutschland ist Joaquin Phoenix (44) erst ab dem 10. Oktober als „Joker“ zu sehen. In den USA hatte der Film von Regisseur Todd Phillips (48) allein in der ersten Nacht 13,3 Millionen US-Dollar (rund 12,1 Millionen Euro) eingespielt. Das hatte bisher kein anderer Film mit Startdatum im Oktober geschafft.

Kritik an der Gewaltdarstellung in dem Film hatte es aber von Anfang an gegeben. Schon vor dem Kinostart wurden in Amerika die Sicherheitsvorkehrungen vor vielen Kinos verschärft. So kündigte die Polizei in Los Angeles an, ihre Präsenz zu erhöhen.

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RND/msc