Frankfurter Buchmesse wird mit Online-Feier eröffnet

  • Wegen steigender Corona-Fallzahlen wird die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr nun doch ohne Publikum eröffnet.
  • Die Eröffnungsfeier findet nur online statt, das Publikum kann im Internet via Livestream dabei sein.
  • Der Festakt am Dienstagabend (18.00 Uhr) war ohnehin deutlich kleiner geplant als in den Vorjahren.
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Frankfurt a.M.. Die Frankfurter Buchmesse wird heute (Dienstag) Abend eröffnet. Dazu werden in der Frankfurter Festhalle auf der Messe unter anderen Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) erwartet. Videobotschaften werden eingespielt von dem Premierminister des Ehrengast-Landes Kanada, Justin Trudeau, und dem israelischen Schriftsteller und Friedensaktivisten David Grossman.

Die Gäste wurden wegen der Corona-Pandemie wieder ausgeladen. Am Montag wurde entschieden: Die Eröffnungsfeier findet nur online statt, das Publikum kann im Internet via Livestream dabei sein. Die Eröffnungspressekonferenz am Mittag (12.30 Uhr) war ohnehin als Online-Veranstaltung angekündigt gewesen. Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse und Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, wollen dort über die Situation der Buchmesse und die Lage der Buchbranche berichten. Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will sich zuschalten.

Verleihung des Friedenspreises am Sonntag

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Erstmals bleiben auch die Messehallen wegen der Corona-Pandemie leer. Rund 4.350 Aussteller aus 103 Ländern haben sich aber für eine digitale Teilnahme angemeldet. Im vergangenen Jahr waren noch 7.450 Aussteller vor Ort, rund 300.000 Besucher gingen durch die Messehallen. Die Buchmesse hat auf dem Internetportal "www.buchmesse.de" Plattformen für das Fachpublikum zu Austausch, Information und Handel geschaffen. Lesungen und Gespräche mit Autorinnen und Autoren finden ebenfalls online übertragen sowie vor Ort in Frankfurt statt.

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Die Buchmesse schließt am Sonntag traditionell mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, dieses Jahr an den indischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Amartya Sen. Er soll zur Feier per Video zugeschaltet werden.

RND/epd/dpa

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