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„Homecoming“: 60.000 Zuschauer zu New Yorker Corona-Großkonzert erwartet

  • Die Corona-Fallzahlen in New York steigen wieder.
  • Dafür ist die Lage in den Krankenhäusern viel ruhiger als im Pandemiefrühling 2020.
  • Mit einem Großkonzert voller Musiksuperstars will die Metropole den Kampfgeist ihrer Bürger würdigen.
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New York. Bruce Springsteen, Carlos Santana und rund 20 andere Acts wollen am Samstag bei einem Konzert im New Yorker Central Park die Metropole und ihre Widerstandskraft während der Corona-Pandemie würdigen. Unter dem Titel „We Love New York: The Homecoming Concert“ („Wir lieben New York - Das Konzert zur Heimkehr“) sollen rund 60.000 Zuschauer unter freiem Himmel das Ende vieler Einschränkungen während der Corona-Pandemie feiern. Auch Paul Simon, die Killers, Patti Smith, Andrea Bocelli und Wyclef Jean zählen zu den Acts, die ab 17 Uhr (Ortszeit) auftreten wollen. Rund 80 Prozent der Tickets für das bei CNN übertragene Konzert sind kostenlos, Besucher müssen aber eine Impfung nachweisen.

Bürgermeister Bill de Blasio: „New York City ist zurück”

„Dieses Heimkehr-Konzert wird das Zeichen für unsere Wiedergeburt“, hatte Bürgermeister Bill de Blasio Ende Juli bei der Vorstellung des Programms gesagt. „New York City ist zurück, man kann es sehen, man kann es fühlen und es ist Zeit, das auf dem ‘Great Lawn’ zu feiern, wo schon so viele andere großartige Dinge stattfanden“, sagte de Blasio über die zentrale Wiese des Parks, wo beispielsweise 1981 Simon & Garfunkel für damals geschätzt 500.000 Menschen ein Konzert zur Rettung der durch Kriminalität stark gebeutelten Stadt spielten.

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Das Konzert ist der Höhepunkt einer „Homecoming“-Woche mit Veranstaltungen in allen fünf Stadtteilen Manhattan, Staten Island, Brooklyn, Queens und der Bronx. Die Ostküstenmetropole New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle. Auch wenn die Fallzahlen durch die Ausbreitung der Delta-Variante steigen, bleibt die Zahl der Behandelten in Krankenhäusern und der Todesopfer weiter auf niedrigem Niveau.

RND/dpa

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