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70. Geburtstag: Erste „Micky Maus”-Ausgaben sind 12.000 Euro wert

  • Vor 70 Jahren, am 29. August 1951, erschien das „Micky-Maus-Magazin“ erstmals in Deutschland.
  • Wer das Originalheft von damals in gutem Zustand sein Eigen nennt, darf sich freuen.
  • Rund 12.000 Euro soll es mittlerweile wert sein.
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New York. Es muss an diesen zwei schwarzen Kreisen auf dem Kopf liegen, dass Micky Maus nun satte 92 Jahre alt ist und damit so alt wird wie keine andere Zeichentrickfigur. Denn die Ohren wurden – neben dem süßen Lachen – zum Markenzeichen und dürften wesentlich dazu beigetragen haben, dass in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts aus der defizitären Klitsche des Zeichentrick­film­produzenten Walter Elias „Walt“ Disney ein weltweit operierender Unterhaltungsgigant werden konnte.

Am Sonntag vor 70 Jahren, am 29. August 1951, erschien die erste deutsche Ausgabe des „Micky-Maus-Magazins”. Generationen wurden mit dieser Maus erwachsen, die – sagen wir es ehrlich – gar nicht mal sonderlich lustig ist.

12.000 Euro für Erstausgabe

Ein „Kollege“ wie Donald Duck ist dem Nager da deutlich voraus. Und doch: Anfang der 50er-Jahre genoss die Maus hierzulande die deutlich größere Popularität. Demnach war sie es, die dem damals erstmals auf den Markt gekommenen Heft den schlichten Namen gab: „Micky-Maus-Magazin“. Wer das Originalheft von damals in gutem Zustand sein Eigen nennt, darf sich freuen. Rund 12.000 Euro soll es mittlerweile wert sein, heißt es.

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Mit ihm hielt eine völlig neue Verbform im Deutschen Einzug: der sogenannte Inflektiv. Streng genommen gehen diese auf den Wortstamm verkürzten Verben schon auf Wilhelm Busch zurück, aber dank Micky Maus wurden sie populär. Worte wie seufz, grins, stotter oder grübel wurden erschaffen. Sie gehen zurück auf die deutsche Übersetzerin der Comics, Erika Fuchs, die bis 1988 im Amt war. Sie starb 2005 im Alter von 98 Jahren.

RND/Teleschau

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