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Verstorbener „Aschenbrödel“-Star: besondere Würdigung in Neuverfilmung

  • Kurz vor ihrem Tod sollte die Schauspielerin Libuše Šafránková noch einen Auftritt in einer „Aschenbrödel“-Neuverfilmung haben.
  • Der Star des Märchenklassikers aus dem Jahr 1973 war allerdings zu krank, um die Reise zum Drehort nach Norwegen anzutreten.
  • Jetzt soll Šafránková auf andere Weise gewürdigt werden.
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Sie ist für immer mit der Rolle in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verbunden: In der vergangenen Woche war die Schauspielerin Libuše Šafránková nach schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren gestorben. Wie jetzt bekannt wurde, sollte die Tschechin auch in einer norwegisch-deutschen Neuverfilmung des Stoffes einen Auftritt absolvieren. „Wir hätten sie so gerne dabei gehabt und ihr auch damit ein kleines Denkmal gesetzt“, sagte Produzentin Solveig Langeland der „Bild“-Zeitung. Leider sei Šafránková aber schon zu krank gewesen, um die Reise an die Drehorte nach Lillehammer in Norwegen und nach Litauen anzutreten.

Allerdings soll die weltweit bekannteste „Aschenbrödel“-Darstellerin jetzt auf andere Weise geehrt werden. „Der Film ist abgedreht und in der Postproduktion. Und da gibt es zauberhafte Möglichkeiten und auch schon Ideen“, sagte Langeland der Zeitung. Eine davon sei es, in einer Tanzszene eine ältere Aufnahme von ihr digital zu bearbeiten „und die schönen Bewegungen zu zeigen“, wie die Produzentin sagte.

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Eine andere Idee sei es, in einer Schlossszene ein Ölgemälde von einem Hochzeitspaar oder einer Familie zu zeigen, auf dem Aschenbrödel und ihr Prinz abgebildet seien. Ebenfalls denkbar sei eine Würdigung von Libuše Šafránková im Abspann zur Musik des Defa-Klassikers.

Auch wenn in der Neuverfilmung die bekannte norwegische Popsängerin Astrid S die titelgebende Rolle übernimmt, für Fans wird Libuše Šafránková das ewige „Aschenbrödel“ bleiben. Produzentin Solveig Langeland: „Libuše ist seit Jahrzehnten in den Herzen der Menschen und macht viele immer wieder glücklich.“ Vielleicht ja auch demnächst mit einer Würdigung in der neuen „Aschenbrödel“-Verfilmung.

RND/seb

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