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Verleihung der “Goldenen Himbeeren” wegen Coronakrise abgesagt

  • Über die Verleihung des Schmähpreises “Goldene Himbeere” freut sich in Hollywood niemand.
  • Jetzt fällt die Verleihung allerdings dem Coronavirus zum Opfer.
  • Die Veranstaltung werde nicht stattfinden, teilen die Organisatoren in Los Angeles mit.
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Los Angeles. Die Verleihung der Hollywood-Schmähpreise "Goldene Himbeeren" ist aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus abgesagt worden. Bis zuletzt habe man noch gehofft, die Veranstaltung durchführen zu können, teilten die Veranstalter in der Nacht zum Sonntag mit. Da in Los Angeles dann aber Veranstaltungsorte mit mehr als 50 Sitzplätzen geschlossen wurden, habe man keinen Austragungsort mehr finden können. Wie es nun weitergehen soll, war zunächst nicht klar.

Die "Razzies" (kurz für Raspberry/Himbeere) wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Demnach stimmen mehr als 1000 Mitglieder aus den USA und zwei Dutzend weiteren Ländern ab. Die Nominierten bleiben der Witz-Show normalerweise fern.

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Im Februar hatten die Veranstalter angekündigt, dass in diesem Jahr das Filmmusical "Cats", die Komödie "A Madea Family Funeral" und der Action-Streifen "Rambo: Last Blood" die meisten Nominierungen für "Goldene Himbeeren" bekommen haben.

RND/dpa

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