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Konzertveranstalter verständnislos nach RKI-Forderung: „Mehr als 2G ist derzeit gar nicht möglich“

  • Das RKI rät wegen der Corona-Entwicklungen, große Veranstaltungen wieder abzusagen.
  • Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft hat kein Verständnis dafür.
  • Die Veranstalter hätten sich gerade auf 2G-Events eingestellt - „dass nun das 2G-Modell wieder nicht ausreichen soll, ist für uns schwer nachvollziehbar“.
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Hamburg. Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft hat mit Unverständnis auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) reagiert, größere Veranstaltungen zu meiden oder gar abzusagen. „Mehr als die 2G-Beschränkung ist doch derzeit gar nicht möglich“, sagte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), am Freitag. Da es eine 100-prozentige Durchimpfung wohl nie geben wird, werde immer in allen öffentlichen Räumen ein Restrisiko bleiben. „Daher werden wir auch immer mit dem Restrisiko leben müssen, dass auch Geimpfte noch infektiös sein können.“

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RKI rät zu harten Maßnahmen: Veranstaltungen absagen und Kontakte reduzieren
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Angesichts der rasch steigenden Corona-Zahlen rät das RKI zu harten Maßnahmen. Auch Geimpfte sollten sich schützen.  © dpa

„Natürlich ist auch uns an allererster Stelle am Infektionsschutz unserer Besucher gelegen“, sagte Michow. Aber die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft habe sich soeben auf die Umsetzung des 2G-Modells konzentriert und Veranstaltungen nur noch unter 2G geplant.

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Notfalls könne die Branche auch mit „2G Plus“ leben

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„Wir sind imstande, die Einhaltung dieser Regel ausnahmslos sicherzustellen. Dass nun auch das 2G-Modell wieder nicht ausreichen soll, ist für uns schwer nachvollziehbar“, sagte der Verbandspräsident. Notfalls könne die Branche auch mit „2G Plus“ leben, das heißt, die Geimpften und Genesenen müssten zusätzlich noch ein negatives Schnelltestergebnis vorlegen.

„Die Veranstaltungsbranche hatte gehofft, endlich weniger von staatlichen Hilfen abhängig zu sein“, sagte Michow. „Aber wenn wir größere Veranstaltungen jetzt wieder absagen müssen, ist es umso erforderlicher, dass die Überbrückungshilfe 3 mindestens bis Ende Juni und dann auch noch in erweitertem Umfang verlängert wird.“

RND/dpa

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