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Konzertveranstalter verständnislos nach RKI-Forderung: „Mehr als 2G ist derzeit gar nicht möglich“

Auftritt von Roland Kaiser in Hamburg: Auch hier galt die 2G-Regel.

Auftritt von Roland Kaiser in Hamburg: Auch hier galt die 2G-Regel.

Hamburg. Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft hat mit Unverständnis auf die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) reagiert, größere Veranstaltungen zu meiden oder gar abzusagen. „Mehr als die 2G-Beschränkung ist doch derzeit gar nicht möglich“, sagte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), am Freitag. Da es eine 100-prozentige Durchimpfung wohl nie geben wird, werde immer in allen öffentlichen Räumen ein Restrisiko bleiben. „Daher werden wir auch immer mit dem Restrisiko leben müssen, dass auch Geimpfte noch infektiös sein können.“

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„Natürlich ist auch uns an allererster Stelle am Infektionsschutz unserer Besucher gelegen“, sagte Michow. Aber die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft habe sich soeben auf die Umsetzung des 2G-Modells konzentriert und Veranstaltungen nur noch unter 2G geplant.

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Notfalls könne die Branche auch mit „2G Plus“ leben

„Wir sind imstande, die Einhaltung dieser Regel ausnahmslos sicherzustellen. Dass nun auch das 2G-Modell wieder nicht ausreichen soll, ist für uns schwer nachvollziehbar“, sagte der Verbandspräsident. Notfalls könne die Branche auch mit „2G Plus“ leben, das heißt, die Geimpften und Genesenen müssten zusätzlich noch ein negatives Schnelltestergebnis vorlegen.

„Die Veranstaltungsbranche hatte gehofft, endlich weniger von staatlichen Hilfen abhängig zu sein“, sagte Michow. „Aber wenn wir größere Veranstaltungen jetzt wieder absagen müssen, ist es umso erforderlicher, dass die Überbrückungshilfe 3 mindestens bis Ende Juni und dann auch noch in erweitertem Umfang verlängert wird.“

RND/dpa

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