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Udo Lindenberg, Till Brönner und Co. Künstler unterzeichnen Aufruf für mehr Corona-Hilfen der Grünen

  • An diesem Mittwoch trifft sich Bundeskanzlerin Merkel mit Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden.
  • Zuvor haben zahlreiche Künstler einen Aufruf der Grünen für mehr Corona-Hilfen von Selbstständigen unterzeichnet.
  • Darin geht es darum, auch die Belange der Solo-Selbstständigen und Freiberufler ernst zu nehmen.
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Berlin. Vor dem Treffen der Bundeskanzlerin mit Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden am Mittwoch haben zahlreiche Künstler einen Aufruf für mehr Corona-Hilfen von Selbstständigen unterzeichnet. In dem von der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt initiierten Appell wird die Bundesregierung aufgefordert, die „Belange der Solo-Selbstständigen und Freiberufler endlich ernst zu nehmen und sie auch auf höchster Ebene gleichberechtigt mit anderen Wirtschaftsverbänden bei der Ausgestaltung und Nachbesserung von Hilfsprogrammen zu konsultieren.“ Zu den Unterzeichnen zählen die Musiker Udo Lindenberg und Till Brönner sowie die Autorin Carolin Emcke - nebst weiteren Grünen-Politikern und Verbänden.

Die bestehenden Überbrückungshilfen sollten „unverzüglich“ entbürokratisiert und wie auch die Notfallhilfen für mehr Betroffene zugänglich gemacht werden. Zudem fordern die über 140 Erst-Unterzeichner, den Weg für einen Unternehmerlohn frei zu machen.

Vertreter von Selbstständigen oder aus Kunst und Kultur nicht eingeladen

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft sich am Mittwoch mit Mitgliedern des gemeinsamen Präsidiums der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, um sich über aktuelle wirtschaftspolitische Themen rund um die Corona-Pandemie auszutauschen.

Obwohl mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland als Solo-Selbstständige tätig seien und Freiberufler 2015 Einkünfte in Höhe von 77,7 Milliarden Euro erwirtschafteten, seien Vertreter von Selbstständigen, Freiberuflern oder aus Kunst- und Kultur erneut nicht eingeladen, heißt es in dem Aufruf.

RND/dpa

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