Verfolgt von Gespenstern: der Kinothriller „The Little Things“

  • Im nostalgischen Thriller „The Little Things“ wird der Ermittler von der Vergangenheit eingeholt.
  • Hollywoodstar Denzel Washington, eine Kinoikone der 90er-Jahre, spielt diesen Cop.
  • Größte Schwäche ist die nicht schlüssige Auflösung der Serienkillergeschichte.
Ernst Corinth
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Ein Film wie ein Déjà-vu: Düstere Thriller über Ermittler, die von den Verbrechen verfolgt werden, die sie untersuchen, waren in den Neunzigern populär. Heute ist dieses Genre in Serien wie „True Detective“ ein Produkt des Fernsehens. Mit John Lee Hancocks „The Little Things“ kommt nun jedoch genau so ein Film wieder mal ins Kino, besetzt mit einer Ikone der Neunziger, Denzel Washington – und fast alles ist wie vor 30 Jahren.

Erzählt wird von dem einst angesehenen Detective Deke (Washington), der durch einen brutalen Fall gebrochen wurde und nun als Streifenpolizist in der Provinz arbeitet. Ein Zufall führt ihn an seine alte Wirkungsstätte Los Angeles zu seinem jungen Nachfolger Jim (Rami Malek), der einen Serienkillerfall bearbeitet. Als dieser seinen erfahrenen Kollegen um Hilfe bittet, sagt er zu.

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Die ungleichen Cops stoßen schnell auf einen Verdächtigen (Jared Leto), der perfekt ins Täterprofil passt. Doch dann geraten die Ermittlungen aus den Fugen.

Malek und Washington überzeugen, während Leto manieriert agiert. Größte Schwäche ist die nicht schlüssige Auflösung der nostalgischen Serienkillergeschichte.

„The Little Things“, von John Lee Hancock, mit Denzel Washington, Rami Malek, 127 Minuten, FSK 16

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