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Teil-Lockdown im November: Museumsbund-Präsident fordert finanziellen Ausgleich

  • Museen arbeiten wirtschaftlich und haben auch laufende Kosten, meint Museumsbund-Präsident Köhne Eckart Köhne.
  • Er fordert für die Schließungen ab dem 2. November einen finanziellen Ausgleich.
  • Museen seien ein unverzichtbarer Bestandteil der Kultur und Gesellschaft.
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Karlsruhe. Für die vorübergehende Schließung von Museen wegen der Corona-Pandemie fordert der Deutsche Museumsbund einen finanziellen Ausgleich. „Auch Museen arbeiten wirtschaftlich, es gibt zudem viele private und vereinsgeführte Museen, die laufende Kosten haben“, sagte der Präsident des Deutschen Museumsbundes und Direktor des Badischen Landesmuseums, Eckart Köhne, am Donnerstag der dpa in Karlsruhe. Er wies darauf hin, dass Museen freie Mitarbeiter und Solo-Selbstständige beschäftigen. „Da sehen wir uns als Museen genauso wie Wirtschaftsunternehmen.“

„Museen sind ein unverzichtbarer Bestandteil“

Bei den von der öffentlichen Hand getragenen Museen sei der Appell, dafür zu sorgen, dass es nicht mittel- und langfristig zu Problemen komme. Es werde alle Anstrengungen brauchen, nach der Krise wieder ein geregeltes gesellschaftliches Leben möglich zu machen, sagte Köhne. „Die Museen sind ein unverzichtbarer Bestandteil, und es kann nicht sein, dass nach Corona auch noch eine Sparwelle auf uns zukommt.“

RND/dpa

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