Super Bowl 2019: Fans starten Petition gegen Maroon 5

Eigentlich sollte Rihanna beim Superbowl 2019 auftreten. Aber die wollte nicht – aus politischen Gründen. Jetzt müssen die Jungs von Maroon 5 herhalten – aber die wollen die Fans nicht haben.

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Altanta. Klar, wenn man lange genug berühmt war, gibt es so ein paar Ritual-Auftritte. Das eine ist die Ehrung mit einem Stern beim „Walk of Fame“ in Los Angeles, das andere ist ein Mini-Konzert während der Halbzeitshows beim Sportevent Super Bowl.

Deswegen stand Sängerin Rihanna auch schon brav in der Schlange, um nach den Red Hot Chili Peppers, Beyoncé, Katy Perry, Madonna, Justin Timberlake und Janet Jackson (dieser Auftritt wurde als "Nipplegate bekannt, weil Timberlake beim live übertragenen Konzert ein Bustierteil von Jacksons Brust riss) auf dem Sportlerrasen zu performen. Doch plötzlich wollte Rihanna nicht: Sie unterstützt offenbar die Bewegung um Ex-Quaterback Colin Kaepernick. Er protestiert gegen die Polizeigewalt gegen Schwarze und ist deswegen bei der Nationalhymne in die Knie gegangen. Von der NFL gab es daraufhin Gegenwind.

Nun sollten Maroon 5 – ebenso verdiente Musiker in der Popwelt – einspringen. Das freut aber wiederum die Fans nicht. Auf der Plattform change.org haben zu diesem Zeitpunkt über 45 000 Nutzer die Petition unterschrieben, dass Maroon 5 in Sachen Super Bowl den Rückzieher machen soll. Auch Amy Schumer forderte die Band auf, den Auftritt abzusagen, um die NFL in Bedrängnis zu bringen. Von Maroon 5 oder Sänger Adam Levine war in Sachen Boykott bisher aber noch nichts zu hören.

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Von Geraldine Oetken / RND