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Diversität bei Disney

Helden, die mit Helden hadern – die Weihnachtsfantasy „Strange World“

Mission Weltrettung: Searcher Clade (links) und  Jaegar Clade in einer Szene des Animationsfilms „Strange World“. Der Film kommt am 24. November in die deutschen Kinos.

Mission Weltrettung: Searcher Clade (links) und Jaegar Clade in einer Szene des Animationsfilms „Strange World“. Der Film kommt am 24. November in die deutschen Kinos.

Einträchtig stehen die Statuen von Jaeger Clade und seinem Sohn Searcher nebeneinander. Doch so harmonisch, wie es hier scheint, ging es zwischen den beiden selten zu. Und während der entdeckungsfreudige und abenteuerlustige Vater auf der Suche nach einem Weg über die Berge von Avalonia vor 25 Jahren verschollen ging, kultiviert sein Filius als Farmer eine Pflanze, die für die Energieversorgung seiner Heimat von großer Bedeutung ist.

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Doch der Bestand der Pflanze wird von einer rätselhaften Krankheit bedroht, die über die Wurzeln zu wirken scheint. Um der Ursache des Übels auf den Grund zu gehen, begibt sich ein Team um Searcher auf eine Expedition in ein unterirdisches Reich. Heimlich mit an Bord des Forschungsvehikels: Searchers Sohn Ethan, der ebenfalls nicht ohne Weiteres in die Fußstapfen seines Vaters treten will.

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Der Teenager ist übrigens der erste offen homosexuelle Charakter in einem Disney-Animationsfilm. Allerdings bleibt Ethans auf Gegenseitigkeit beruhende Schwärmerei für seinen Kumpel Diazo nur ein Randthema. Dennoch: Diversität wird hier großgeschrieben, abzulesen an einem ethnisch sehr heterogenen Figurenensemble. Dazu lässt sich aus der Story ein Plädoyer für einen schonenden Umgang mit den irdischen Ressourcen herauslesen. Doch im Kern geht es auch im aktuellen Disney-Weihnachtsfilm um Familie. Diesmal mit besonderer Betonung auf Vater-Sohn-Beziehungen.

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Daneben kommen freilich Spaß und Spannung nicht zu kurz. Das Zeug zum Publikumsliebling etwa hat eine Art Schleimklumpen, dem die Animatoren zwar kein Gesicht, aber trotzdem viel Menschliches mitgegeben haben. Für Spannung wiederum sorgen allerlei seltsame Kreaturen, derer sich die Clades erwehren müssen – in einer fantasievoll gestalteten Welt, die dem Filmtitel Ehre macht und von Jules Verne kaum besser hätte ersonnen werden können.

„Strange World“, Animationsfilm, Regie: Don Hall, Qui Nguyen, 102 Minuten, FSK 0

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