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„Spider-Man“ im rechten Licht: „Technik-Oscar“ für drei Saarländer

  • Der „Technik-Oscar“ für wissenschaftlich-technische Errungenschaften geht 2021 auch an drei Saarländer.
  • Ohne ihre Forschung würden Filme wie „Spider-Man“ oder „The Grinch“ weniger realistisch wirken.
  • Und ihre Software-Bibliothek ist für Filmemacher in aller Welt frei zugänglich.
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Saarbrücken/Los Angeles. Für ihre Entwicklung im Bereich der Lichtsimulation im Film erhalten drei saarländische Informatiker den „Technik-Oscar“. Wie die Universität des Saarlandes mitteilte, zeichnet die kalifornische „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ Sven Woop, Carsten Benthin und Ingo Wald dafür aus, dass sie die „Intel Embree Ray Tracing Library“ mitentwickelt haben. Die Software-Bibliothek sei als Open Source-Plattform unter anderem für Filmproduzenten frei zugänglich.

Oscars für die Grundlagenfoschung zur Lichtsimulation im Film

„Sie wird insbesondere genutzt, um Animationsfilme und virtuelle Spielwelten möglichst realistisch aussehen zu lassen“, hieß es vonseiten der Universität, an der die drei Saarländer promoviert haben. Genutzt worden sei die Plattform unter anderem bei internationalen Kino-Hits wie „Lego Batman“, „Spider-Man“ und „The Grinch“.

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Konkret erhalten Woop, Benthin und Wald die Auszeichnung für ihre Grundlagenforschung im Bereich der Lichtsimulation im Film. Wie die Oscar-Akademie weiterhin bekannt gab, sollten dafür auch die Forscher Attila T. Áfra und Manfred Ernst am Samstag ausgezeichnet werden.

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Das Lichtverhalten in Animationsfilmen ist komplex

Bei Trickfilmen oder virtuellen Rollenspielen komme es darauf an, Oberflächen mit all ihren Schattierungen und Reflexionen korrekt abzubilden, wird Philipp Slusallek, Computergrafik-Professor der Saar-Universität, in der Mitteilung der Hochschule zitiert. „Auch muss in jeder Szene neu berechnet werden, welche Objekte für den Betrachter sichtbar sind und wie sich der Lichteinfall bei einer Bewegung verändert.“

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Slusallek hatte mit seinem Team die sogenannte Ray-Tracing-Technologie maßgeblich entwickelt. 2001 veröffentlichte er mit Ingo Wald und Carsten Benthin eine erste wissenschaftliche Publikation zum Thema.

RND/dpa

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