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Slipknot-Festival völlig außer Kontrolle: Wütende Fans verbrennen Schlagzeug

  • Das Slipknot-Festival „Knotfest“ in Mexiko-Stadt musste aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.
  • Das sorgte bei vielen Fans für reichlich Unmut. Sie stürmten die Bühne und zerstörten Instrumente und Equipment.
  • Unter anderem verbrannten sie das Schlagzeug der US-Rockband Evanescence.
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Mexiko-Stadt. Beim „Knotfest“ in Mexiko-Stadt kam es am Wochenende zu chaotischen Szenen. Wegen einer durchbrochenen Absperrung musste das Tagesfestival vorzeitig abgebrochen werden. Die Auftritte der US-Rockband Evanescence („Bring Me to Life“) sowie des Festivalveranstalters und -Headliners Slipknot („Duality“) fielen dadurch ins Wasser.

Nach dem Abbruch stürmten wütende Fans die Bühne und fingen an, das Equipment des Festivals und von Evanescence zu zerstören. Später wurde auch noch das Schlagzeug der Band um Sängerin Amy Lee (37) in Brand gesetzt. Videos von dem Vorfall kursieren unter anderem auf Twitter. Mitglieder beider Bands waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf dem Festivalgelände.

Slipknot sind „sehr enttäuscht“

Doch die Fans haben sich mit dieser Aktion offenbar ein Eigentor geschossen. Denn Slipknot waren wohl dazu bereit, ihre Show am Tag darauf beim „Forcefest“, einem weiteren Tagesfestival auf dem gleichen Gelände, kurzfristig nachzuholen.

Aus dieser Notlösung wurde allerdings nichts, wie die Band auf Twitter verkündete: „Wir hatten gehofft, dass wir heute auftreten können, aber leider ist auf der Bühne eine Situation entstanden, bei der Equipment zerstört wurde, das für einen Auftritt notwendig gewesen wäre.“ Die neunköpfige Band sei „sehr enttäuscht“, jedoch gehe die Sicherheit ihrer Fans immer vor. Man wolle aber nach Mexiko zurückkehren.

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Evanescence meldeten sich via Facebook zu Wort. „Auch wenn wir uns schlecht fühlen, da unsere Instrumente und das Equipment zerstört wurden, sehen wir das gewaltsame Ende der letzten Nacht nicht als Spiegel unserer mexikanischen Fans und dem mexikanischen Volk“, teilte die Band mit. Nur eine „Handvoll“ der 50.000 Festivalbesucher hätten sich der „Wut und der Gewalt“ hingegeben.

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RND/jwl/spot