• Startseite
  • Kultur
  • „Scary Stories To Tell In The Dark“: Die Monster sind Handarbeit

„Scary Stories To Tell In The Dark“: Die Monster sind Handarbeit

  • Horror zu Halloween: Der Thriller „Scary Stories To Tell In The Dark“.
  • Die Monster in diesem Gruselfilm sind noch echte Handarbeit.
  • Und siehe da: Man kann Gänsehaut auch ohne Splattereffekte erzeugen.
Jörg Brandes
|
Anzeige
Anzeige

Es ist nicht die klügste Idee, zu Halloween in ein Spukhaus einzudringen. Und doch begibt sich eine Gruppe Jugendlicher um die introvertierte Stella just am Grusel-Feiertag in eine leer stehende Villa. Dort rumort der rachsüchtige Geist einer gewissen Sarah, die Stellas Familie einst weggesperrt hatte. Das Grauen folgt wie bestellt – nach und nach werden all die Horrorgeschichten wahr, mit denen sich Sarahs Notizbuch selbsttätig gefüllt hat.

Pate gestanden hat eine mit Kurzgeschichten gefüllte Buchreihe von Alvin Schwartz. Das Skript verknüpft einige der „Scary Stories“ mit einem Handlungsfaden, der zwar nicht übermäßig originell ist, aber den Zuschauer doch an die Teenagerfiguren bindet. Zudem atmet der von Guillermo del Toro mitproduzierte Film Retrocharme – und das nicht nur, weil er 1968 in einer US-Kleinstadt spielt. Auch einige der Monster sind noch echte Handarbeit.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Regisseur André Övredal versteht es ausgezeichnet, das absehbare Ende für seine Opfer spannungsfördernd hinauszuzögern. Und siehe da: Man kann Gänsehaut auch ohne Splattereffekte erzeugen.

„Scary Stories To Tell In The Dark“, Regie: André Øvredal, mit Zoe Colletti, Michael Garza, 109 Minuten, FSK 16

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen