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Oscars: Einschaltquoten in den USA so schlecht wie nie

  • Die Oscar-Verleihung gehört zu einem der größten US-Events.
  • Dieses Jahr sorgte sie für eine Sensation – „Parasite“ wurde zum Überraschungssieger.
  • Gar nicht sensationell hingegen waren die Einschaltquoten der TV-Zuschauer.
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Los Angeles. Die Oscars hatten in diesem Jahr einen Überraschungssieger: den Film „Parasite“ des Regisseurs Bong Joon-ho. Doch großes Interesse an der Verleihung zeigte die amerikanische Bevölkerung offenbar nicht: Die Einschaltquoten in den USA waren so schlecht wie noch nie, wie die „Los Angeles Times“ berichtet.

Demnach sahen sich 23,6 Millionen Menschen die Oscars auf dem Sender ABC an. Das sind dem Bericht zufolge 20 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Die TV-Übertragung der Verleihung ist demzufolge auch in der Krise, weil viele Interessierte sich einzelne Highlights der Verleihung online ansehen statt die mehr als drei Stunden lange Veranstaltung vor dem Fernseher zu verfolgen.

So viel zahlen Werbekunden für Clips während der Oscar-Übertragung

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Der Rückgang der Quoten ist auch eine schlechte Nachricht für Werbekunden: Denn die sollen laut „Los Angeles Times“ bis zu 2,8 Millionen US-Dollar (rund 2,5 Millionen Euro) für einen 30-sekündigen Werbeclip bei ABC während der Verleihung gezahlt haben.

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RND/hsc