Opernstar Marcello Giordani stirbt mit nur 56 Jahren

Er klagte über Durst, dann brach er zusammen: Der berühmte Operntenor Marcello Giordani ist im Alter von nur 56 Jahren gestorben.

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New York. Der renommierte Operntenor Marcello Giordani ist im Alter von 56 Jahren gestorben. Am Samstag (Ortszeit) habe der Italiener in seinem Haus auf Sizilien einen Herzinfarkt erlitten und nicht wiederbelebt werden können, teilte sein Gesangslehrer Bill Schuman der Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf dessen Frau Wilma mit. Giordani habe über Durst geklagt, sei aus seinem Stuhl aufgestanden, um etwas Wasser zu holen und dann zusammengebrochen.

Sein Operndebüt feierte Giordani 1986 mit Giuseppe Verdis "Rigoletto" im italienischen Spoleto, später hatte er seinen ersten Auftritt an der Mailänder Scala als Rodolfo in Giacomo Puccinis "La Boheme". Internationale Engagements folgten.

Bereits in den Siebzigerjahren warnte Horst Stern in seiner ARD-Sendung „Sterns Stunde“ mit eindrucksvollen Bildern vor der Zerstörung der Umwelt. Der Journalist und Umweltschützer starb am 17. Januar nahe Passau im Alter von 96 Jahren.
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Regelmäßig Auftritte an der New Yorker Met

Giordani sah in seinem Umzug nach New York im Jahr 1994 einen Wendepunkt in seiner Sängerkarriere. Zuvor hatte Stardirigent Riccardo Muti ihm gesagt, dass er seine Technik verbessern müsse. Sein Agent wies ihm daraufhin den Weg zu Schuman, den Giordani einst "mein Wunder, meinen Segen" nannte. In der Saison 2015 und 2016 war der Operntenor regelmäßig an der New Yorker Met zu erleben.

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RND/AP