Neues Musikvideo: Lady Gaga in pinker Unterwäsche

  • Im Video zu ihrer neuen Single “Stupid Love” entwickelt Sängerin Lady Gaga übersinnliche Kräfte dank der Macht der Liebe.
  • Doch das Lied entstand aus einer düsteren Zeit heraus.
  • Die Sängerin kündigt außerdem die Veröffentlichung ihres sechsten Studioalbums an.
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Lady Gaga ist zurück! In der Nacht zum Freitag hat der Popstar (33, "A Star is Born") seinen neuen Song "Stupid Love" und das dazugehörige Musikvideo veröffentlicht. Und das ist noch lange nicht alles: Mit dem Hashtag #LG6 kündigt die Sängerin außerdem die Veröffentlichung ihres sechsten Studioalbums an, das erste in vier Jahren.

Mit schrillen, futuristischen Outfits, die ein bisschen an “Mad Max: Fury Road” oder das Performance-Art-Festival Burning-Man erinnern, ist das Video zu “Stupid Love” der Innbegriff des Pop. Der rund dreiminütige Clip wurde ausschließlich mit dem iPhone 11 Pro gedreht. Im Video mimt die Sängerin die Anführerin eines Stammes, für den Freundlichkeit das höchste Gut ist. In knall-pinker Unterwäsche vollführt Lady Gaga einen wilden Tanz vor einer Wüstenkulisse. Als Gaga jedoch Zeugin eines Kampfes zwischen zwei anderen Stammesanführern wird, trennt sie die Streithähne kurzerhand mit übersinnlichen Kräften: die Macht der Liebe.

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"Es war Zeit, mit dem Arschlochsein aufzuhören"

Aufgenommen wurden die neuen Songs in Gagas eigenem Tonstudio, zu einer Zeit, in der es der oscarprämierten Sängerin psychisch nicht gut ging. "Ich habe viel Zeit auf der Veranda verbracht", erinnert sich die 33-Jährige im Gespräch mit dem Musikjournalisten Zane Lowe. Wenn ihr Musikproduzent Bloodpop sie dann holen gekommen sei, habe sie geweint: "Mir geht es elend, ich bin depressiv" und er habe geantwortet: "Ich weiß, aber wir machen jetzt trotzdem Musik."

Das Album aufzunehmen, habe ihr dabei geholfen, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. "Ich hoffe, dass die Liebe, die ich beim Aufnehmen empfunden habe, auch für andere spürbar ist", so Gaga. Zunächst habe sie jedoch ihr Ego beiseite schieben müssen, gesteht die Oscarpreisträgerin, die zunächst nicht dem Produzenten Max Martin arbeiten wollte. "Ich habe meine Lieder immer selbst geschrieben und selbst produziert, ich dachte ich habe es nicht nötig, mit ihm zu arbeiten." Doch dann habe sie eingesehen, dass sie sich zumindest mit ihm treffen sollte. "Es war Zeit, mit dem Arschlochsein aufzuhören."

Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen: innerhalb der ersten 12 Stunden wurde das Video zu "Stupid Love" bereits 1,6 Millionen Mal auf YouTube angesehen. Wann das Album folgt, ist derzeit nicht bekannt.

RND/amr/spot

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