NDR Big Band gewinnt Grammy - Pech für andere Deutsche

  • Bei 62. Grammy-Verleihung in Los Angeles sind die Deutschen nahezu leer ausgegangen.
  • Und das, obwohl es vielversprechende Nominierungen gab.
  • Nur die NDR Big Band konnte jedoch den begehrten Musikpreis abräumen.
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Los Angeles. Die deutschen Nominierten bei der 62. Grammy-Verleihung sind nahezu komplett leer ausgegangen. Einzig die NDR Big Band als Begleitung des US-Jazztrompeters Randy Brecker konnte am Sonntag in Los Angeles einen der begehrtesten Musikpreise der Welt einheimsen. Brecker und die Band siegten in der Kategorie "Bestes improvisiertes Jazz-Solo" für "Sozinho" auf seinem Album "Rocks".

Weniger Glück hatte dagegen der berühmte Filmkomponist Hans Zimmer, der für seine Musik zur Neuverfilmung von "Der König der Löwen" zwei Mal nominiert war. Er verlor genauso wie Techno-Musiker Apparat in der Kategorie "Bestes Album Dance/Electronic".

Dirigent Christian Thielemann ging leer aus

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Dirigent Christian Thielemann unterlag mit dem Festspielorchester und Festspielchor Bayreuth im Wettstreit um den Preis für die beste Opernaufnahme, die WDR Big Band musste sich mit Komponist Fred Hersch in der Sparte "Beste instrumentale Komposition" geschlagen geben. Auch der österreichische Dirigent Manfred Honeck ging mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra in der Kategorie "Beste Orchester-Performance" leer aus.

Bei den Grammys entscheiden rund 13 000 Mitglieder der Recording Academy in mehr als 80 Kategorien über die Preisträger. Vor der von Sängerin Alicia Keys moderierten großen Show am Sonntagabend wurden die Sieger in Dutzenden Nebenkategorien bekanntgegeben.

RND/dpa

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