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Nachfolger des Echo: Kultusministerin plant neuen Preis für Popmusik

  • Kulturstaatsministerin Monika Grütters kündigt einen neuen Musikpreis an.
  • Der Nachfolger des 2018 abgeschafften Echo soll nicht kommerziell sein.
  • Zugleich plant Grütters eine neue Akademie für Popmusik, in der Musikgrößen wie Herbert Grönemeyer oder Shirin David sitzen.
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Berlin. Der Bund will 2022 erstmals einen neuen Preis für Popmusik verleihen. Gewürdigt werden sollen damit künstlerische Leistungen in der Branche, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Dienstag in Berlin ankündigte: „Popmusik in Deutschland zeichnet sich durch künstlerische Vielfalt und enorme Kreativität aus.“

Es sei an der Zeit für einen Preis unabhängig von kommerziellen Aspekten. „Der neue Preis wird die Musikerinnen und Musiker in den Mittelpunkt stellen und ein großes Spektrum an musikalischen Genres abdecken“, so Grütters.

Gründung der Akademie für Popmusik

Zugleich soll eine neue Akademie für Popmusik gegründet werden, die nach dem Vorbild der Filmakademie über die Preisvergabe entscheidet, wie es weiter hieß. Sie werde ebenfalls aus dem Bundeskulturhaushalt finanziert. Neben der Vergabe des Preises werde die Akademie als offenes Forum die Entwicklung der deutschen Musikszene begleiten und mitgestalten.

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Zu den Gründungsmitgliedern zählen den Angaben zufolge die Musiker Herbert Grönemeyer und Roland Kaiser, die Rapperinnen Shirin David und Nura sowie weitere Branchenvertreterinnen und -vertreter. „Sowohl der Preis als auch die Akademie für Popmusik werden wichtige Impulse für die Musikszene setzen“, sagte Grütters. Zum Preisgeld wurden keine Angaben gemacht.

RND/epd

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