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Museumschefin: “Touristen aus Ausland werden Italien erst mal meiden”

  • Die Direktorin der Galleria dell’Accademia in Florenz rechnet in der Corona-Krise mit einem längeren Ausfall von Besuchern aus dem Ausland.
  • Bis Ende April werde ihr Museum Einbußen von etwa 2 Millionen Euro haben.
  • Italien ist weltweit eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder.
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Die Direktorin der Galleria dell'Accademia in Florenz mit Michelangelos David-Statue rechnet in der Corona-Krise mit einem längeren Ausfall von Besuchern aus dem Ausland. "Dass Touristen aus dem Ausland so bald wieder kommen werden, glaube ich kaum", sagte die Deutsche Cecilie Hollberg der Deutschen Presse-Agentur. "Niemand will riskieren, möglicherweise irgendwo festzusitzen." Niemand wisse, wann die Museen wieder öffnen könnten und in welcher Form. Für Kultureinrichtungen in Italien sei das eine Katastrophe.

“Wenn es so weiter geht wie bisher, kommen in diesem Jahr mancherorts womöglich 90 Prozent weniger Einnahmen zusammen”, sagte Hollberg. “Bis Ende April wird mein Museum einen Verlust von etwa zwei Millionen Euro realisiert haben.”

Italien ist weltweit mit am schwersten betroffen

Italien ist weltweit eines der am schwersten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Länder. Seit Anfang März gelten strenge Ausgangsbeschränkungen, auch alle Museen, Theater und Kinos sind geschlossen. Die Sperren gelten noch bis mindestens 3. Mai. Die Galleria gehört zu den Hauptattraktionen in Florenz, da dort Michelangelos David ausgestellt ist.

RND/dpa

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