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Museumsbund fordert: Museen nach Lockdown als Erstes öffnen

  • Der Museumsbund möchte bei den Öffnungsplänen nach dem Lockdown mit Kitas und Schulen gleichgesetzt werden.
  • Der Präsident des Deutschen Museumsbundes argumentiert damit, dass auch Museen Bildungsarbeit leisteten.
  • Es dürfe nicht nochmal passieren, „dass wir mit Spaßbädern und Bordellen in den Freizeitbereich abgeschoben werden“.
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Berlin. Bei Öffnungen nach dem aktuellen Corona-Lockdown müssen Museen aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Museumsbundes, Eckart Köhne, gleich einbezogen werden. „Museen sind vor allem auch Bildungseinrichtungen“, sagte Köhne in Berlin. „Wenn man Kitas und Schulen wieder öffnen kann, muss das mit der Bildungsarbeit der Museen verknüpft werden.“ Wenn bei der Wiedereröffnung Bildung eine Priorität habe, „dann möchten wir Teil dieser Diskussion sein, weil wir Bildungsarbeit leisten“.

Die Museen wollen sich laut Köhne künftig stärker für ihre Interessen einsetzen. „Wir müssen für uns Lobbyarbeit leisten. Denn es darf uns nicht nochmal passieren, dass wir mit Spaßbädern und Bordellen in den Freizeitbereich abgeschoben werden. Das hat uns sehr getroffen.“

Teils neu entdeckte Möglichkeiten der digitalen Bildungsarbeit

Aus der Corona-Krise nehmen die Museen schon Erfahrungen mit. So müsse versucht werden, technische Ausstattungen auch in historischen Gebäuden zu verbessern. Die teils neu entdeckten Möglichkeiten der digitalen Bildungsarbeit und Kommunikation müssten verstetigt und auf eine professionellere Basis gesetzt werden. „Das war in der Krise sehr wichtig, attraktiv und erfolgreich.“

RND/dpa

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