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„Meister der Ballade“ ist tot: Armando Manzanero an Corona gestorben

  • Armando Manzanero galt in Mexiko als „Meister der Ballade“, einige seiner Lieder wurden in seiner Heimat zu Klassikern.
  • Jetzt ist der 85-Jährige an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.
  • Die Trauer ist groß, auch bei Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador.
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Mexiko-Stadt. Der mexikanische Komponist Armando Manzanero ist mit 85 Jahren gestorben. Nach übereinstimmenden Medienberichten starb der beliebte Autor zahlreicher romantischer Bolero-Balladen am Montag in einem Krankenhaus in einem Vorort von Mexiko-Stadt an der Krankheit Covid-19. „Die mexikanische Musik verliert einen ihrer größten Komponisten“, teilte das Kulturministerium des nordamerikanischen Landes mit.

Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador nannte in seiner morgendlichen Pressekonferenz die Nachricht „sehr traurig“. Er würdigte Manzanero als „einen großen Komponisten, und den besten des Landes“. Seine Pressekonferenz brach der Präsident nach der Todesnachricht vorzeitig ab und spielte ein Video ab, in dem Manzanero mit dem Song „Adoro“ auftrat.

Manzanero war am 7. Dezember 1935 in der Stadt Mérida auf der Yucatán-Halbinsel zur Welt gekommen. In jungen Jahren spielte der kleingewachsene Gentleman in Bars Klavier. Mit 15 Jahren schrieb er das erste von Hunderten Liedern. Einige davon wurden in seiner Heimat zu Klassikern, darunter „Esta tarde vi llover“, „Adoro“, „Contigo aprendí“ und „Somos novios“. Manzaneros Lieder wurden von berühmten Musikern aus aller Welt aufgenommen, darunter Elvis Presley, Frank Sinatra und Tony Bennett.

RND/dpa/AP

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