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Drei Jahre nach der Tragödie – Linkin Park machen wieder Musik

  • Kurz nach Veröffentlichung des Albums “One More Light” starb Linkin-Park-Sänger Chester Bennington durch Selbstmord.
  • Drei Jahre später arbeiten die Bandmitglieder wieder an neuem Songmaterial, wie Bassist Dave Farrell verriet.
  • Die Suche nach einem Nachfolger für Bennington soll allerdings nicht forciert werden.
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Los Angeles. Der Bassist der Band machte jetzt den Popwhistleblower. Linkin-Park-Mitglied Dave Farrell verriet Moderator Dan Nicholl von der Onlineshow “Dan Really Likes Wine”, dass die Band sich mit neuem Songmaterial beschäftige. Davon war niemand wirklich ausgegangen, nachdem Sänger Chester Bennington zwei Monate nach Veröffentlichung des letzten Albums “One More Light” 2017 Selbstmord begangen hatte.

“An diesem Punkt machen wir zwanglos Zoom-Meetings”, sagte Farrell über das gegenwärtige Miteinander der Bandmitglieder, “um zusammen zu Mittag zu essen und uns ‘Hallo!’ zu sagen. Wir sind nicht in der Lage, zusammenzukommen und gemeinsam zu schreiben und so weiter. Daher arbeiten wir zu Hause ein wenig und arbeiten an Ideen.” Zuvor hatte Farrell bei Twitter bekanntgegeben: “Bandtechnisch schreiben wir immer irgendwie, arbeiten immer an neuer Musik.”

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In Sachen Banderweiterung nichts forcieren

Ob das unter dem Linkin-Park-Logo veröffentlicht würde, fragte die Onlineausgabe des deutschen “Rolling Stone”. Ein neuer Sänger würde gebraucht. Linkin-Park-Rapper und -Keyboarder Mike Shinoda ließ durchblicken, dass dieser menschlich, stimmlich und stilistisch zur Band passen müsste. Man wolle nichts forcieren.

Linkin Park wurden 1996 in Agoura Hills (County of Los Angeles) gegründet. 2000 gelang den Kaliforniern mit dem krachenden Nu Metal ihres Debütalbums “Hybrid Theory” der Durchbruch, auf dem jüngsten Album “One More Light”, das im Mai 2017 erschien, war nach Jahren mit elektronischen Ansätzen lupenreiner Chartspop zu hören.

RND/big

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