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Kritik an Disney: „Guardians“-Star Dave Bautista spricht in Interview Klartext

Die Kluft zwischen Dave Bautista und Disney wird immer größer. Der Drax-Darsteller möchte nicht mehr für Disney arbeiten. War’s das endgültig mit „Guardians of the Galaxy 3“?

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London. Dave Bautista ist kein Mensch, den man wütend erleben möchte. Mehr als 1,90 Meter groß, mehr als 120 Kilogramm schwer. Früher Wrestler. Seit 2014 aber vor allem bekannt und beliebt als Drax-Darsteller der Marvel-Verfilmung „Guardians of the Galaxy“. In der britischen Sendung „The Jonathon Ross Show“ hat der US-Schauspieler nun Klartext geredet: „Ich weiß nicht, ob ich für Disney arbeiten möchte.“

Punkt. Bautista hat keine Angst das auszusprechen, was er fühlt, sagt er weiter. Untypisch für Hollywood, typisch für den 49-Jährigen. Schon auf Twitter machte er seinem Ärger über den Rauswurf von „Guardians“ Drehbuchautor und Regisseur James Gunn Luft.

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Die Causa James Gunn

Gunn hatte vor über zehn Jahren unter anderem Witze über Pädophilie und Vergewaltigung getweetet, die der rechts-konservative Blog "Daily Caller" laut Hollywood Reporter bereits im Juli wieder an die Oberfläche geholt hatte. Disney reagierte umgehend und feuerte Gunn. Trotz öffentlicher Entschuldigung. Seitdem liegt die für 2019 angesetzte Produktion von "Guardians of the Galaxy 3" auf Eis. Die Fans sind in Aufruhr, die Schauspieler auch. Fast alle Stars der Filmreihe stellen sich hinter Gunn und haben bereits in einem offenen Brief seine Rückkehr gefordert, darunter Chris Pratt (39), Zoe Saldana (40) und Bradley Cooper (43). Bislang blieben alle Versuche ohne Erfolg.

Die Kluft zwischen Bautista und Disney wächst

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"Ich bin nicht glücklich damit, wie sie mit James Gunn umgegangen sind", sagt Dave Bautista auf Jonathon Ross' Sofa und meint damit Disney. Ganz entspannt spricht er über das, was ihn die letzten Wochen massiv geärgert hat. "Sie halten den Film auf." Klare Worte. Klare Einstellung. Vertraglich ist er laut eigenen Angaben zwar an den Mauskonzern gebunden, doch die Kluft wächst. "Es ist auch ziemlich ekelhaft, für jemanden zu arbeiten, der eine Rufmordkampagne von Faschisten unterstützt. Das ist einfach meine Meinung dazu", schreibt Bautista Anfang August auf Twitter.

Ausgang ungewiss

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Und Disney? Laut Hollywood Reporter sucht der Konzern einen neuen Regisseur, will aber wohl James Gunns Drehbuch für den dritten Teil, der ursprünglich 2020 in die Kinos kommen sollte, nehmen. Im August hatte Bautista noch mit dem Ausstieg aus dem "Guardians Of The Galaxy"-Franchise gedroht, wenn dieses nicht zumindest genutzt wird. Sollte Disney diesen Kurs also weiterfahren, wäre da ja vielleicht tatsächlich ein Kompromiss. Schauspielkollege Kevin Hart, der ebenfalls auf Ross' Sofa als Gast sitzt, hat da einen guten Rat: "Ich möchte nicht erleben, wenn Dave Bautista sauer wird."

Von Amina Linke / RND

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