Besonderes Ausstellungsstück

Autowrack aus Kriegsgebiet in der Ukraine steht jetzt im Berliner Mauermuseum

Viele Autos wurden wie dieses beschossen und zurückgelassen. Eins von ihnen steht nun exemplarisch im Berliner Mauermuseum.

Viele Autos wurden wie dieses beschossen und zurückgelassen. Eins von ihnen steht nun exemplarisch im Berliner Mauermuseum.

Ein silberner Peugeot mit zerschmetterten Scheiben und zahlreichen Einschusslöchern aus dem ukrainischen Kriegsgebiet ist im Berliner Mauermuseum ausgestellt, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet. Das Auto steht in einem von drei Räumen, die Gegenstände aus dem russischen Angriffskrieg und der Maidan-Revolution der Jahre 2013 und 2014 zeigen.

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Museumsdirektorin Alexandra Hildebrandt stammt selbst aus der Ukraine und hat noch Verwandte dort. „Ich habe unsere Freunde darum gebeten, so ein Auto zu finden, denn das ist so ein anschauliches Beispiel, damit die Menschen hier verstehen, was da in Wirklichkeit los ist“, sagt sie gegenüber der „Berliner Zeitung“.

RND-Reporter in Butscha: „Das Trauma der Menschen bleibt“

Der Kiewer Vorort Butscha erlangte nach Abzug der russischen Truppen traurige Bekanntheit. RND-Reporter Can Merey macht sich vor Ort ein Bild der Lage.

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Butscha: Russische Soldaten beschießen Autos von Zivilisten

Die Besitzerin des Wagens heißt Anna Mischanskaja. Mit ihren beiden kleinen Kindern und ihrer Großmutter floh sie aus dem Vorort Butscha nach Kiew. Die Kleinstadt Butscha wurde zum Symbol des Krieges, als russische Streitkräfte dort einfielen und Hunderte Zivilisten töteten.

Dem konnten Anna Mischanskaja und ihre Familie entgehen. Am 10. März entschieden sie, die Stadt zu verlassen. Da ihr Peugeot aber nicht vollgetankt war, nahm sie der Nachbar mit. Mischanskaja schaffte es mit ihrer Familie sicher nach Kiew. Andere hatten weniger Glück, darunter drei Frauen und ein 14-jähriges Mädchen, die in einem Transporter saßen, der später im Sommer völlig ausgebrannt auf dem Kudamm ausgestellt wurde.

RND/lh

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