• Startseite
  • Kultur
  • Konrad knüpft Kontakt – Jürgen Prochnow im Kinodrama „Eine Handvoll Wasser“

Konrad knüpft Kontakt – Jürgen Prochnow im Kinodrama „Eine Handvoll Wasser“

  • Ein alter Miesepeter entdeckt über ein Kind sein goldenes Herz – die Handlung des Sozialdramas „Eine Handvoll Wasser“ (Kinostart am 11. November) ist nicht neu.
  • Dass der Film dennoch sehenswert ist, liegt vor allem an seinen Hauptdarstellern Jürgen Prochnow und Milena Pribak.
  • Trotz des märchenhaften Verlaufs der Geschichte schaut man diesem Filmmärchen gerne zu.
Anzeige
Anzeige

Es gibt in der Filmgeschichte Dutzende von Filmen über griesgrämige Alte, die zufällig ein Kind kennenlernen, das sie dann auf wundersame Weise verändert. Im Prinzip ein alter Hut.

Der in dem Sozialdrama „Eine Handvoll Wasser“, dem Spielfilmdebüt von Regisseur Jakob Zapf, noch mal neu ausgebeult und abgestaubt wird. Aber obwohl die Handlung viel zu vorhersehbar und auch viel zu bedeutungsschwer ist, ist der Film durchaus sehenswert.

Anzeige

Das ist vor allem den Leistungen von Jürgen Prochnow und seiner jungen Partnerin Milena Pribak zu verdanken. Prochnow spielt den über 80-jährigen Konrad, einen knurrigen Typen, der nach dem Tod seiner Frau praktisch mit dem Leben abgeschlossen hat. Selbst zu seiner einzigen Tochter hat Konrad kaum noch Kontakt, seitdem sie eine Frau geheiratet hat.

Anzeige
Das Stream-Team Die besten Serien- und Filmtipps für Netflix & Co. ‒ jeden Monat neu.

Doch dann ändert ausgerechnet ein Einbruch schlagartig sein Leben. Die Einbrecherin ist die elfjährige Thurba, die auf der Flucht vor der Polizei ist, weil ihre jemenitische Familie abgeschoben werden soll. Und sie wird von Konrad auf frischer Tat ertappt. Da der Alte selbst als Kind aus den Ostgebieten geflohen ist, erkennt er schnell die missliche Lage der Kleinen, kümmert sich um sie wie ein Großvater, obwohl er „Zigeuner“ nicht abkann, und beschließt schließlich, ihr zu helfen.

Anzeige

Die beiden Hauptdarsteller wirken sympathisch und liebenswert

Natürlich ist die Geschichte viel zu schön, um wahr zu sein. Dennoch wirken die beiden Hauptdarsteller so sympathisch und liebenswert, dass man einfach gern diesem Filmmärchen zuschaut.

„Eine Handvoll Wasser“, Regie: Jakob Zapf, mit Jürgen Prochnow, Milena Pribak, 96 Minuten, FSK 6

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen