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„Klatschen die oder nicht?“: Sopranistin Golda Schultz über das Leiden zwischen Arie und Applaus

Sopranistin Golda Schultz

München. Die Vorstellung ist zu Ende und die Leute klatschen. So ist das zum Beispiel, wenn Theaterstücke aufgeführt werden oder in der Oper Arien gesungen werden. Doch bevor der Applaus so richtig losgeht, herrschen meistens ein paar Sekunden Stille.

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Die Opernsängerin Golda Schultz sagte dazu: „Die drei Sekunden, nachdem die Arie beendet ist, sind immer die schlimmsten überhaupt: Klatschen die oder nicht? Habe ich es geschafft oder hassen sie mich?“ Für sie liege in diesem Moment eine fast unerträgliche Spannung, sagte sie Reportern.

Momentan werden die Auftritte der Sängerin per Livestream übertragen. „Es ist seltsam. Du gibst viel von dir, bekommst aber nichts zurück“, sagte sie über diese Auftritte. Schließlich hören Künstlerinnen und Künstler in diesen Momenten gar keinen Applaus.

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RND/dpa

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