Kinos-Betreiber fordern mit Licht-Aktion eine Perspektive

  • Mehr als 300 Kinos wurden am Sonntagabend beleuchtet, um auf die prekäre Situation der Filmtheater aufmerksam zu machen.
  • Die Betreiber fordern vor der Berlinale eine Öffnungsperspektive.
  • Seit vielen Monaten lebten Menschen ohne Kultur, bei den Betreibern gehe es um die Existenz.
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Berlin. Vor Beginn der Berlinale haben zahlreiche Kinobetreiber in Deutschland eine Perspektive für ihre Häuser gefordert. Mehrere Filmtheater wurden am Sonntagabend beleuchtet. Nach Angaben des Branchenverbands AG Kino hatten sich mehr als 300 Kinos angemeldet, etwa in Berlin und Köln.

„Wir leben seit vielen Monaten ohne Kultur“, sagte Verbandschef Christian Bräuer der Deutschen Presse-Agentur. Auch wenn man sich damit eingerichtet habe, sei das Zuhause-Bleiben eine Belastung. Bei den Kinobetreibern gehe es außerdem um die Existenz. Mit ihrer Aktion wollten die Kinobetreiber am Vorabend der Berlinale auch einen Appell an die Politik senden: „Gebt uns eine Öffnungsperspektive“, sagte Bräuer vor dem Berliner Kino International.

Kinos fordern Öffnungsperspektive von der Politik

Die Kinos sind seit November wieder geschlossen, auch viele andere Einrichtungen in Deutschland sind zu. Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

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An diesem Montag startet mit der Berlinale eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt. Allerdings finden auch die Filmfestspiele vorerst nur online statt - bei einem digitalen Branchentreff können Fachleute und Journalisten neue Filme im Internet sehen. Im Juni ist dann ein öffentliches Festival fürs Publikum geplant.

RND/dpa

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