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“Der göttliche Andere”: Gott ist ein Schlawiner

  • Leicht, seicht und auch witzig: Das ist die Romanze “Der göttliche Andere”.
  • Eine Beinahenonne trifft darin in Rom auf einen rasenden TV-Reporter.
  • Am Ende steht die Erkenntnis: Gott ist ein wahrer Schlawiner.
Ernst Corinth
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Vielleicht braucht es gerade jetzt im Corona-Sommer solche Filme. Leichte und ein bisschen seichte Filmkost, die im Stil einer romantischen, zuckersüßen Komödie wie aus den Fünfzigern für Ablenkung sorgt. Wer bereit ist, sich auf Jan Schomburgs “Der göttliche Andere” einzulassen und über die dünne Story hinwegzusehen, wird seinen Spaß an dieser Kinozeitreise haben – auch dank der charmanten jungen Hauptdarstellerin, der Italienerin Matilda De Angelis.

Maria ist Römerin, kurz davor, Nonne zu werden, und trifft auf den rasenden TV-Reporter Gregory (Callum Turner), der über die laufende Papstwahl berichten soll. Dabei fällt er mit der sprichwörtlichen Tür in ihr Haus in Rom, liegt ihr zu Füßen – und verliebt sich unsterblich in Maria. Erstaunlich schnell verbringen beide eine Nacht miteinander, obwohl sie ja schon Gott mit Haut und Haaren versprochen ist. Und dann geschehen die merkwürdigsten Dinge, die es den Liebenden schwer machen, zueinanderzukommen.

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Am Schluss dieser Romanze steht ein wunderschönes, augenzwinkerndes Happy End – und die Erkenntnis, dass Gott ein wahrer Schlawiner ist.

“Der göttliche Andere”, Regie: Jan Schomburg, mit Callum Turner, Matilda De Angelis, 90 Minuten, FSK 6

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