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Kinofilm “Weltreise mit Buddha”: In China gibt’s einen Robotermönch

  • In "Weltreise mit Buddha" will ein Regisseur eine Weltreligion besser verstehen.
  • In China trifft der überraschte Filmemacher auf einen Robotermönch.
  • Diese informative, unterhaltsame und unbekümmerte Doku ist zu empfehlen.
Margret Köhler
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Die Anhänger von Siddhartha Gautama nannten ihn “Buddha”. Im Leben Gutes tun, Menschen und Tieren kein Leid zufügen, so ungefähr lautet seine Lehre. Regisseur Jesco Puluj wollte mehr wissen und machte sich auf zu einer einjährigen Reise in acht Länder auf drei Kontinenten, um diese Weltreligion besser zu verstehen und einen Zugang zu finden.

In Thailand trifft er einen buddhistischen kanadischen Mönch mit veganer Katze, der Zufriedenheit ausstrahlt und seine Erfüllung in der Meditation findet. Es geht weiter nach Nepal, wo Puluj ein Nonnenkloster besucht, in die Mongolei, nach Botswana und Südafrika, in einen Skulpturenpark in Irland. In China gibt es bereits einen Robotermönch, und in Tokio wird in einer von Mönchen betriebenen Bar erst gefeiert, dann gebetet und gesungen.

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Am Ende begreift der 31-Jährige die Vielfalt des Buddhismus als Wertesystem und Lebensphilosophie. Die Entfaltung des eigenen Geistes sowie die Befreiung von niedrigen Instinkten, der Wille zur Eigenverantwortung ziert jeden Menschen, so das Fazit der informativen, unterhaltsamen und erfrischend unbekümmerten Doku. Auch ohne Erleuchtung zu empfehlen!

“Weltreise mit Buddha”, Regie: Jesco Puluj, 85 Minuten, FSK o.A.

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