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Premiere von „Keine Zeit zu sterben“: 25 James-Bond-Fakten

  • Am Dienstag ist „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ nach mehrmaligen Verschiebungen nun doch auf der Leinwand zu sehen.
  • Der Streifen mit Daniel Craig in der Rolle des ikonischen Agenten feiert in London Premiere.
  • Wir liefern 25 Fakten zum Start des 25. James-Bond-Films.
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„Bond, James Bond“ wird es am Dienstagabend wieder heißen, wenn nun, nach scheinbar unzählbaren Verschiebungen, der neue James-Bond-Streifen „Keine Zeit zu sterben“ (im Original „No Time to Die“) Premiere feiert. Es ist das Abschiedsfest für Daniel Craig nach 15 Jahren in der Rolle des 007. Lange Zeit lief der Film nur unter dem Arbeitstitel „Bond 25″, da er der 25. Film in der offiziellen Bond-Reihe ist. Zur Premiere liefern wir 25 nützliche und unnütze Fakten zu dem Spion mit der Lizenz zum Töten.

1. James Bond ist der Name eines Ornithologen

James Bond war tatsächlich eine real existierende Person. Doch handelt es sich hierbei nicht um einen schießwütigen Geheimagenten, sondern um einen Vogelbeobachter. Pierce Brosnan hatte sogar im Film „Stirb an einem anderen Tag“ sein Buch „Birds of the West Indies“ zur Tarnung unter den Arm geklemmt.

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2. James Bond ist Witwer

James Bond gilt im besten Fall als „Womanizer“ und im schlechtesten Fall als übergriffiger Sexist. Doch in keinem Fall gilt er als eines: als liebevoller Ehemann. Doch war der Agent mit der Lizenz zum Töten tatsächlich einmal kurz verheiratet. In „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ von 1969 geht er den Bund der Ehe mit der Contessa „Tracy“ di Vincenzo ein. Doch seine Braut wird noch auf dem Weg in die Flitterwochen erschossen – und James Bond wird dadurch zum Witwer. Tracy wird übrigens von Diana Rigg gespielt, die heute viele als Matriarchin Lady Olenna Tyrell in „Game of Thrones“ kennen.“

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Billie Eilish singt den Titelsong zu „Keine Zeit zu sterben“.  @ Quelle: Getty Images for EON Productions

3. Daniel Craig ist nicht der beliebteste James Bond

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Als James Bond hat Daniel Craig nun in „Keine Zeit zu sterben“ seinen letzten großen Auftritt – seine Interpretation als verletzbarer und leidender Agent hat der Filmreihe 2006 einen Neuanfang beschert. Doch ist diese Figur nicht die beliebteste in der Reihe. Laut einer aktuellen Statistik steht immer noch Sean Connery ganz oben auf der Beliebtheitsskala – und zwar mit Abstand. Daniel Craig landet erst auf Platz zwei. Insgesamt gab es sechs 007-Darsteller: Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig.

4. George Lazenby ging zum selben Friseur wie Sean Connery

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Es ist eine dieser vielen Hollywoodlegenden: Schauspieler George Lazenby, Sean Connerys Nachfolger und einmaliger James-Bond-Darsteller, soll vor dem Casting für die 007-Rolle zum selben Friseur wie Sean Connery gegangen sein, damit er auch wirklich die exakt gleiche Frisur vorzeigen kann. Offensichtlich hat es geholfen: Lazenby bekam die begehrte Rolle, wenn auch nur für einen Film. Er wurde nach „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ wieder von Connery abgelöst.

5. James Bond hat einen Kollegen

James Bond ist nicht gerade als Teamplayer bekannt. Auch wenn James Bond stets im Alleingang und nicht selten noch aus der Gefangenschaft heraus die Welt vor dem Urbösen rettet, hat er einen Kollegen. Und nein, wir meinen nicht den Tüftler Q. Die Figur von Felix Leiter, CIA-Agent und guter Freund, taucht in zehn Filmen seit „Dr. No“ von 1962 auf. Später verliert er bei einem Haiangriff ein Bein und arbeitet als Privatdetektiv. Der Charakter ist übrigens nach zwei amerikanischen Freunden von Bond-Autor Ian Flemming benannt. Auch in „No Time to Die“ taucht Leiter aus – gespielt von Jeffrey Wright.

6. Sean Connery war nicht der Erste, der auf der Leinwand als Bond-Darsteller zu sehen war

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Sean Connery gilt als der erste James Bond – und für manche auch als der Ur-James-Bond. Doch war er nicht der Erste, der in dieser Rolle auf der Leinwand zu sehen war. Der Stuntman Bob Simmons war im berühmten Vorspann, der sogenannten Gunbarrel-Sequenz, durch den Lauf einer Pistole zu sehen. Erst seit „Feuerball“ (1961) ist der jeweilige Darsteller in diese Sequenz zu sehen.

7. Geschüttelt, nicht gerührt: Daniel Craig ist der Martini egal

Wer „Bond, James Bond“, sagt, muss auch „geschüttelt, nicht gerührt“, sagen. So lautet eines der vielen ungeschriebenen Gesetze des Bond-Universums. Doch ist Daniel Craigs James Bond der erste, dem die Herstellung seines Lieblingsdrinks Martini ziemlich egal ist. In „Casino Royale“, dem ersten Film von Daniel Craig in seiner 007-Rolle, entspinnt sich folgender Dialog: „Einen Wodka-Martini bitte“, bestellt Craigs Bond. „Geschüttelt oder gerührt“, fragt der beflissene Barangestellte. „Sehe ich so aus, als würde mich das interessieren“, antwortet Craig kühl und demonstriert: Dieser James Bond ist anders. Dieser Dialog soll für den Schauspieler der Grund gewesen sein, die Rolle überhaupt anzunehmen, wie er in einem Interview sagte.

8. Es gibt ein Rezept von Bonds Martini

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Autor Ian Fleming hat genau festgeschrieben, wie der Lieblingsdrink des Geheimagenten zu mixen ist: 1 Maß Wodka, 1/2 Maß Kina Lillet sowie 3 Maß Gordon‘s. Das Ganze wird dann natürlich geschüttelt und nicht gerührt.

9. „Skyfall“ war der bisher erfolgreichste James-Bond-Film

1,11 Milliarden US-Dollar hat der 24. 007-Film „Skyfall“ (2012) eingespielt. Damit ist er zumindest finanziell der erfolgreichste Film aus der Reihe. 45 Millionen US-Dollar soll er übrigens allein über Produktplatzierung eingespielt haben.

10. Den Film „Casino Royale“ gab es zweimal

Daniel Craig hatte im Film „Casino Royale“ 2006 zum ersten Mal einen Aufritt als gefährlicher Spion des MI6. Die Geschichte basiert auf einer Kurzgeschichte Flemings, der übrigens 45-Bond-Bücher verfasste. Doch gibt es bereits einen älteren Bond-Film, der diesen Titel trägt. 1967 erschien eine gleichnamige Bond-Parodie. Peter Sellers spielt darin 007.

11. Produktplatzierung: James Bond, die Werbefigur

Die Welt von James Bond ist schillernd. Er reist an exotische Orte, jagt im Smoking Bösewichten nach, fährt schicke Autos und trägt in der Regel dicke Uhren ums Handgelenk, die gerne auch die eine oder andere tödliche Falle eingebaut haben. Schon seit dem ersten Film werden von den Produzenten Produktplatzierungen eingesetzt. In „James Bond jagt Dr. No“ sind es Rolex-Uhren, die Fluglinie Pan Am sowie Smirnoff-Wodka und die Champagnermarke Dom Pérignon. Für den neuen Film „Keine Zeit zu sterben“ sollen sogar Szenen nachgedreht worden sein, weil die Produkte, die platziert werden sollten, bis zum Start durch die vielen coronabedingten Verschiebungen veraltet waren. Das berichtete Anfang des Jahres die britische „Sun“ mit Berufung auf Insiderkreisen.

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In dieser Woche kommen wieder spannende Filme in die Kinos – unter anderem der lange Zeit erwartete James-Bond-Streifen „Keine Zeit zu sterben“.  © dpa-Video

12. Bond-Autor Ian Fleming schrieb auch ein Kinderbuch

Ian Fleming war Soldat, Journalist, James-Bond-Schöpfer – und Kinderbuchautor. Der 1964 verstorbene Schriftsteller schrieb das Buch „Chitty Chitty Bang Bang“ für seinen Sohn Caspar. In der Geschichte geht es um ein Wunderauto, das sich selbst heilen kann. Inzwischen gibt es sowohl eine Film- als auch eine Musicalversion des 1964 erschienen Buches.

13. Bond-Autor Ian Fleming mochte Sean Connery nicht

Ian Fleming hatte ein ganz bestimmtes Bild von James Bond im Kopf, als die Vorbereitungen für „James Bond jagt Dr. No“ starteten. Seiner Meinung nach sollte Cary Grant 007 verkörpern. Sean Connery kam ihm viel zu grobschlächtig vor. Überzeugt haben soll ihn dann die Gangart Connerys.

14. Der Großvater von Dwayne „The Rock“ Johnson spielte bei James Bond mit

Peter Fanene Maivia, ein samoanisch-amerikanischer Wrestler, spielte in „Man lebt nur zweimal“ den Gehilfen von Bösewicht Osato. Maiva ist der Großvater mütterlicherseits von Dwayne „The Rock“ Johnson.

15. Der Darsteller, der am häufigsten in den Bond-Filmen zu sehen ist, ist kein Bond-Schauspieler

„Q“ ist der ewig treue Tüftler des MI6. Er stattet 007 regelmäßig mit tödlichen technischen Spielerein aus – von der Uhr mit Selbstzerstörungsauslöser bis zum Auto mit Raketenantrieb. In 17 Filmen und in mehr als 30 Jahren wurde dieser Charakter von nur einem Schauspieler verkörpert: Desmond Llewelyn. Deswegen gilt er als der Schauspieler, der am meisten an den Bond-Filmen beteiligt ist – obwohl er es insgesamt auf nur etwa 30 Filmminuten bringt.

16. Toyota produzierte für Sean Connery ein eigenes Auto

In „Man lebt nur zweimal“ hat Toyota extra zwei Autos für Bond-Darsteller Sean Connery angefertigt. Der Typ 2000 GT wurde in einer Cabriovariante gebaut, damit man den Schauspieler sehen konnte – außerdem war Connery für das ursprünglich vorgesehene Modell schlicht zu groß.

17. Bond-Girl? Nein! Bond-Woman!

Als sogenannte Bond-Girls wurden die diversen Gespielinnen von James Bond bezeichnet. Dass diese Frauen nicht als gleichberechtigte Komplizinnen oder Gegenspielerinnen von den Autoren gesehen wurden, lassen schon die doppeldeutigen Namen Pussy Galore, Plenty O‘Toole, Xenia Onatopp oder Holly Goodhead vermuten. Léa Seydoux, die an der Seite von Daniel Craig in „Keine Zeit zu sterben“ zu sehen ist, sagt im RND-Interview deutlich: „Ich möchte nicht ‚Bond-Girl‘ genannt werden.“ Sie bevorzuge den Begriff Bond-Woman, da Girl ihre Figur reduzieren würde.

18. Die James-Bond-Figur von Sean Connery gilt heute als Vergewaltiger

Der Regisseur des aktuellen 007-Streifens, Cary Fukunaga, findet das Frauenbild der frühen Bond-Filme problematisch. Die Figur, die Sean Connery darstellte, sei „im Grund ein Vergewaltiger“, sagte der Regisseur vor der Premiere. So ist in „Feuerball“ (1965) zu sehen, wie Bond eine Chiropraktikerin gegen ihren Willen küsst und sie später zu Sex drängt.

19. Daniel Craigs James Bond konsumierte am meisten Alkohol

Laut einer Statistik von „The Economist“ von 2015, als „Spectre“ herauskam, trank Daniel Craigs Geheimagent am meisten Alkohol im Vergleich zu den anderen Darstellern. gleichzeitig hatte er aber auch am wenigsten intime Liebschaften.

19. Lizenz zum Töten: 370 Menschen durch Bond gestorben

007 hat bekanntlich die Lizenz zum Töten und macht davon auch ordentlich Gebrauch. Im Verlauf seiner 60 Jahre Berufserfahrung hat er laut einer Zählung des „Time“-Magazins 370 Menschen getötet. Der tödlichste Agent war dabei Pierce Brosnan. Der Film mit den meisten Toten war „Octopussy“ (59 Leichen), der mit den wenigsten war „The Man with the Golden Gun“ – hier starb nur eine Person. 140 Menschen starben bei Explosionen, 131 erschoss Bond, fünf Charaktere wurden durch den Druckabfall aus einer Flugzeugkabine geschleudert.

21. Bond, James Bond: alles nur geklaut

Wie stellt sich ein ordentlicher Geheimagent vor? Richtig mit dem eigenen, echten Namen. Im Fall von 007: „Bond, James Bond“. Dieser Satz ist fester Bestandteil der Bond-Welt. Doch hat Autor Ian Fleming diese Art und Weise sich galant vorzustellen, nicht erfunden. Diese Floskel stammt aus der früher populären britischen Fernsehserie „Geheimauftrag für John Drake“. Schauspieler Patrick McGoohan, übrigens vor Sean Connery auch gehandelter Bond-Darsteller, sagte im Vorspann von 1960 bis 1962 „Mein Name ist Drake. John Drake.“

22. Häufigster Dienstwagen: Aston Martin

James Bond fährt am liebsten Aston Martin. Kein Wunder: Diese Automarke wird als Produktplatzierung in den Filmen gelistet.

23. Daniel Craig arbeitete für die Queen

Im Dienste ihrer Majestät: Daniel Craig war zur Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 als James Bond an der Seite der Queen zu sehen. „Guten Abend, Mr. Bond“, sagte die britische Königin. In dem Einspieler war zu sehen, wie Craig die Queen in einem Helikopter zum Stadion begleitet.

24. „Ein Quantum Trost“ ist der kürzeste Film

Mit 106 Minuten ist der Streifen „Ein Quantum Trost“ der kürzeste aus der Spionagereihe. Das sagte Bond-Kenner Siegfried Tesche der „Neuen Presse“. „Keine Zeit zu sterben“ bringt dagegen stolze 163 Minuten auf die Leinwand.

25. „No Time to Die“ oder „Keine Zeit zu sterben“ ist der teuerste James-Bond-Film aller Zeiten

250 Millionen Dollar soll das Budget für „Keine Zeit zu sterben“ betragen haben. Damit geht der neue 007-Streifen als teuerste Film der Reihe.

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