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Keine Schwarzen in der Jury: Golden-Globes-Verband kündigt nach Kritik Reformen an

  • Dass die Juroren der Golden Globes ausschließlich weiß sind, hatte im Vorfeld der Preisverleihung für heftige Kritik gesorgt.
  • Bereits während der Gala versprachen Mitglieder des Verbands der Auslandspresse Änderungen.
  • Jetzt werden konkrete Reformen angekündigt.
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Los Angeles. Der hinter den Golden Globes stehende Verband hat nach Vorwürfen mangelnder Vielfalt Reformen angekündigt. Die Hollywood Foreign Press Association kündigte am Wochenende an, sich auf die Aufnahme von Schwarzen und Angehörigen anderer unterrepräsentierter Minderheiten zu konzentrieren und die Transparenz zu erhöhen.

Für die kommenden 60 Tage kündigte die Vereinigung von Journalisten ausländischer Medien an, unabhängige Experten mit einer Prüfung ihrer Satzung und Mitgliedschaftsbedingungen zu beauftragen, sich um Beitritte Schwarzer zu bemühen und es zu ermöglichen, dass Verfehlungen vertraulich gemeldet werden können.

Vor der Verleihung der Filmpreise am vorangegangenen Sonntag (Ortszeit) hatten Berichte in der „Los Angeles Times“ und „New York Times“ über einen Mangel an Schwarzen unter den Mitgliedern und über finanzielle Praktiken den Verband in ein schlechtes Licht gerückt und Kritik aus der Unterhaltungsbranche hervorgerufen. Die Moderatorinnen Tina Fey und Amy Poehler sprachen sich während der Veranstaltung für Veränderung aus, ebenso mehrere mit Auszeichnungen bedachte Personen, darunter Jane Fonda und Dan Levy. Drei Verbandsmitglieder gestanden auf der Bühne die Kontroverse ein.

RND/AP

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