Kein Wacken und Rock am Ring: Der Festivalsommer fällt aus

  • Fans und Veranstalter hatten noch bis zuletzt gehofft, doch mit dem aktuellen Beschluss der Bundesregierung wegen der Corona-Krise ist es offiziell:
  • Die Festivalsaison fällt in diesem Jahr ins Wasser.
  • Ob Rock am Ring oder Wacken-Open-Air – keines der Festivals wird stattfinden.
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Die Entscheidung der Bundesregierung über mögliche Lockerungen der wegen des Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote wurde am Mittwoch mit Spannung erwartet – doch vor allem für Großveranstalter hat sie nicht das gebracht, worauf in den vergangenen Wochen gehofft wurde.

Bis einschließlich 31. August sind Großveranstaltungen aller Art in Deutschland verboten. Ob Bierfeste oder Festivals – der Festivalsommer in diesem Jahr fällt der Corona-Krise zum Opfer.

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Ab 4. Mai sollen die Schulen dann schrittweise wieder öffnen, Großveranstaltungen bis 31. August verboten bleiben.  © Reuters
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Fusion wurde bereits abgesagt

Was bedeutet die Verlängerung des Verbots für die großen Festivals? Die Antwort wird vielen Fans und Veranstaltern nicht schmecken: Denn Veranstaltungen wie Rock am Ring“ und Rock im Park, Splash, Melt, das Hurricane und das Southside, Full Force, Mera Luna, Summerbreeze, Wacken-Open-Air, Highfield, Parookaville oder das (in der vergangenen Woche bereits abgesagte) Fusion dürfen nicht stattfinden.

Vor allem die Veranstalter des Wacken-Open-Air hatten sich bis zuletzt optimistisch gezeigt, das ausverkaufte Kultfestival wie gewohnt stattfinden zu lassen. Doch daraus wird nichts. Musikfans zeigen sich bei Twitter enttäuscht über die gecancelten Veranstaltungen, zeigen aber auch Verständnis.

Ob einige der Festivals zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr nachgeholt werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch fraglich.

RND/liz

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