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Kabarettistin Lisa Eckhart lehnt neue Einladung zum Festival ab

  • Die umstrittene Kabarettistin Lisa Eckhart sollte im Hamburger Nochtspeicher auftreten.
  • Aus Sicherheitsbedenken hatten die Veranstalter die Österreicherin zunächst ausgeladen.
  • Eine erneute Einladung an einen anderen Veranstaltungsort lehnte Eckhart nun jedoch ab.
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Wien/Hamburg. Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart und der Zsolnay-Verlag haben die erneute Einladung zum Literaturfestival Harbourfront abgelehnt. Bei allem Verständnis für den Vorstoß des Festivals - nun sei es zu spät, sagte Zsolnay-Verlagsleiter Herbert Ohrlinger am Montag in Wien. “Aufgabe eines Verlags ist auch, seine Autoren und Autorinnen zu schützen.” Das Hin und Her der vergangenen Wochen sei an der 27-Jährigen nicht spurlos vorbeigegangen. “Sie steht unter enormem Druck”, sagte Ohrlinger.

Eckhart sollte als eine von acht Kandidatinnen und Kandidaten für den Klaus-Michael-Kühne-Preis, der für den besten Debütroman vergeben wird, am 14. September im Hamburger Nochtspeicher auftreten. Am 17. August erscheint bei Zsolnay Eckharts Debütroman "Omama".

Nachdem der Betreiber des Veranstaltungsortes Sicherheitsbedenken im Falle eines Auftritts Eckharts formuliert hatte, hatte das Festivalteam sie ausgeladen. Sie wurde wieder eingeladen, nachdem die vier Lesungen im Wettbewerb nun nicht mehr wie geplant im Nochtspeicher, sondern an einem anderen Ort stattfinden sollen. Kritiker werfen der Kabarettistin vor, rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen.

RND/dpa

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