Kabarettist Bruno Jonas: „Söder wollte nur spielen“

  • Der Kabarettist Bruno Jonas ist der Meinung, dass Markus Söder nicht damit gerechnet habe, Kanzlerkandidat der Union zu werden.
  • Es sei ihm aber gelungen, seine Leute hinter sich zu versammeln.
  • „Er hat sich in der Rolle des Davids gesehen“, sagt Jonas.
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München. Der Kabarettist Bruno Jonas glaubt nicht, dass der bayerische Ministerpräsident Markus Söder durch die Auseinandersetzung mit Armin Laschet in der Union Schaden genommen hat. „Ich glaube, der Söder wollte nur spielen. Er hat nie wirklich damit gerechnet, Kanzlerkandidat der Union zu werden“, sagte Jonas der „Augsburger Allgemeinen“.

Wichtig sei Söder gewesen, seine Leute hinter sich versammeln zu können. Das sei ihm gelungen. „Seine Anhänger haben in ihm den Kandidaten gesehen, weil er die alte Sehnsucht der CSU endlich auch einmal bundesweit die Hauptrolle zu spielen repräsentierte.“

Jonas glaubt, dass der CSU-Politiker insgesamt die bessere Strategie gehabt habe. „Er hat sich in der Rolle des Davids gesehen, der dem großen Goliath ein paar Steindl an den Kopf schleudert.“

RND/dpa

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